Meditation

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Lesedauer 2 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Ihr Lieben,

am Samstag, den 30. Mai ist wieder Vollmond (siehe zum energetischen Vollmond nach vedischem Lunisolarkalender die Seite auf Agni Online). Lasst uns gemeinsam von 21 bis 22 Uhr still werden und über die Bedeutung des Mantras kontemplieren.

In den Yoga Sutras steht, dass es eine ganz einfache Methode gibt: Pflege die Anwesenheit Gottes oder der göttlichen Mutter in jedem Lebensaugenblick!

Wie können wir das machen?
Durch die Einweihung in das persönliche Mantra bist Du mit der Geistigen Welt verbunden worden. Das Mantra repräsentiert das Göttliche in Dir. Es ist eine bestimmte Frequenz der Göttin selbst, verdichtet zu Klang. Wir beten nicht zur Göttin, sondern wir schwingen als sie. Die Mantren sind darauf angelegt, den logischen „Torwächter“ des Gehirns zu umgehen und direkt auf das Nervensystem einzuwirken, um Deine Realität von innen heraus neu zu ordnen. Die Einweihung ist wie das Legen eines echten Saatkorns in einen liebevoll vorbereiteten Boden, das dann in seiner eigenen Geschwindigkeit aufgehen kann. Ein selbstgewähltes Mantra wäre das Legen eines Fotos von einem Saatkorn in den Boden.

Die Anwesenheit der Göttin in uns zu praktizieren mit Hilfe des Mantras schenkt uns die Möglichkeit – Jedem Lebensaugenblick Würde zu verleihen – das ist die Essenz des Yoga!

Das Auswendiglernen und tägliche Singen der Isavasiopanishad und das Schwingen im Klang des eigenen Mantras ist eine sichere Art, den eigenen Geist zu reinigen und in einen Zustand zu bringen, in dem es Dir immer gut geht.

In diesem Sinne lasst uns die stille Stunde nutzen, um die Anwesenheit des Göttlichen in uns zu erleben.

Ich grüße euch in liebevoller Verbundenheit

Wolfgang

 

Lesedauer 4 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Ihr Lieben,

Es wird Frühling. Langsam erwacht die Natur und die in der winterharten Erde gereiften Samen beginnen aufzugehen. Die Geistige Welt zeigt sanft, und ohne großes Aufsehen, ihre herrliche Farbenpracht, die aus dem Braun und Ocker der Erde hervorquellt. Diese Pracht ist für alle da! Es wird kein Unterschied gemacht und die Menschheit kann sich wie Eins fühlen in dem kindlichen Bestaunen dieses Wunders.

Lass die folgenden Zeilen wie Musik durch Deine Seele ziehen und dann wie Medizin in Dir wirken, während Du einen Baum betrachtest, der sich Dir in seiner Blütenpracht zu zeigen beginnt:

Mir war’s, als hätt der Himmel die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer von ihm nur träumen müsst.

Ein Hauch weht durch die Felder, die Ähren wogen sacht,
Es rauschen leis die Wälder, so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele breitet weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.

(Eichendorf)

Die Fastenzeit ist vorbei. Ein neuer Monat bricht an. So lasst uns gemeinsam am 30.4.2026 von 21 bis 22 Uhr still werden.

Zu diesem Anlass möchte ich mit Euch eine Geschichte über den wahren Reichtum in dieser Welt teilen:

Es war in einem kleinen Lebensmittelladen, wie es ihn nur noch selten gibt. Herr und Frau Müller führten ihn, diesen kleinen Krämerladen, wie man so schön sagt. Ich wollte Äpfel kaufen aber mich sprachen die herrlich rot glühenden Kirschen an. Vor denselben stand ein kleiner Junge, abgemagert und ärmlich gekleidet – mit Löchern in der Hose – aber trotzdem reinlich. Hungrig und sehnsüchtig beäugte er die frisch gepflückten Kirschen. Da wurde ich Zeuge des folgenden Gespräches zwischen Herrn Müller und dem kleinen Jungen: 

“Hallo, Johann, wie geht es Dir heute?“

„Gut, danke, ich mag diese roten Kirschen, sie sehen so lecker aus.“

„Sie sind auch lecker. Wie geht es Deiner Mama?“

„Fein, sie wird jeden Tag etwas kräftiger.“

„Gut, kann ich Dir irgendwie helfen?“

„Nein danke, ich schau sie mir nur an.“

„Möchtest Du welche mit nach Hause nehmen?“

„Nein, danke, ich habe nichts zum Bezahlen.“

„Hm, was kannst Du mir für diese Kirschen anbieten?“

„Alles, was ich habe, ist eine bunte Murmel.“

„Ja? Zeig mal“, sagte Herr Müller.

„Hier, sie ist etwas ganz Besonderes“, sagte Johann.

„Das sieht man. Hm, das einzige ist, dass sie blau ist und ich mag lieber rote. Hast Du solch eine in rot zuhause?“

„Vielleicht…“

„Ich schlage Dir vor: nimm dieses Kilo Kirschen mit nach Hause und wenn Du das nächste Mal hier vorbei kommst, dann zeigst Du mir die rote“, bot Herr Müller dem Jungen an.

Sicher, vielen Dank Herr Müller.“

Frau Müller, die in der Nähe des Geschehens stand, kam zu mir, um mich zu bedienen. Mit einem Lächeln sagte sie: „Es gibt da noch zwei andere noch ärmere Jungen in unserer Gemeinde. Sie sind alle drei wirklich sehr arm. Mein Mann liebt es, mit ihnen um Kirschen, Äpfel, Tomaten und Lebensmittel zu handeln. Wenn sie mit der roten Murmel zurückkommen, und das tun sie wirklich immer, dann entscheidet er sich doch gegen rot, gibt ihnen ein paar Lebensmittel für zuhause und bittet sie, das nächste mal eine grüne Murmel mitzubringen.“

Was für eine schöne Geste; ich verließ lächelnd den Laden.

Mehrere Jahre gingen vorüber.

Eines Tages hörte ich, dass Herr Müller gestorben war. Seine Leiche war aufgebahrt und man konnte von ihm Abschied nehmen. So beschloss ich in Erinnerung dieser kleinen, schönen Begebenheit, dorthin zu  gehen.

Erstaunlicherweise standen viele Menschen in dem schön geschmückten Raum und vor mir in der Reihe derer, die von ihm Abschied nehmen wollten, standen drei junge Männer. Einer trug eine Marineuniform und die anderen beiden hatten schwarze Anzüge mit weißen Hemden an —sie sahen alle drei sehr professionell aus. Sie näherten sich zurückhaltend Frau Müller, die gefasst aber lächelnd am offenen Sarg ihres  Mannes stand.  Jeder von ihnen umarmte und küsste sie auf die Wange und sagte ein paar liebe Worte, dann gingen sie zu dem offenen Sarg. Ihre sanften, blauen Augen folgten ihnen, jeder junge Mann blieb kurz stehen und legte seine warme Hand über die erkalteten Hände im Sarg. Jeder von ihnen wandte sich tief berührt von dem Leichnam ab und wische sich über die Augen.

Als ich an der Reihe war sprach ich Frau Müller mein Beileid aus und erinnerte sie an die Freude ihres Mannes damals, als er mit den kleinen Jungen um Murmeln handelte. Mit strahlenden Augen nahm sie mich an der Hand und führte mich zum Sarg.

„Diese drei jungen Männer, die gerade gegangen sind, waren die drei Jungen von damals. Sie haben mir gerade erzählt, wie sehr sie sich über die Dinge gefreut hatten, die mein Mann mit ihnen gehandelt hatte. Nun, endlich, da er seine Meinung über die Farbe oder Größe nicht mehr ändern konnte, waren sie gekommen, um ihre Schulden zu bezahlen.

Wissen Sie, wir sind nie reich gewesen, aber jetzt muss ich Ihnen sagen, würde sich mein Mann für den reichsten Menschen der ganzen Stadt halten.“

Mit einer sanften Geste hob sie die leblosen Finger ihres Mannes an und drei wunderschöne rot leuchtende Murmeln kamen zum Vorschein.

Das Leben wird nicht an den Atemzügen gemessen, die wir geschenkt bekommen, sondern an den Lebensaugenblicken voller Würde, die uns den Atem nehmen.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Frühling und ein paar Lebensaugenblicke voller Würde, die euch den Atem nehmen.

In liebevoller Verbundenheit

Wolfgang

Lesedauer 3 Minuten

Antworten von Pandit Rajmani Tigunait

Frage Agni-Magazin: Wie hängt die Selbsttransformation mit der Yoga-Praxis zusammen? Wann kommt die Praxis des Yoga zu einem Ende?

Pandit Rajmani Tigunait sagt dazu: Selbsttransformation ist das Ziel von Yoga. Wenn unsere Praxis nicht zu einer qualitativen Veränderung in uns führt, ist es keine Yoga-Praxis. Die Selbstveränderung ist das Ziel, und die Yoga-Praxis ist das Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Yoga ist nicht einfach nur eine Reihe von Übungen, Atemtechniken oder verschiedenen Konzentrationsmethoden – Yoga ist eine Mischung aus Philosophie und Praktiken, die uns unsere tiefste Natur bewusst machen sollen. Um dieses Bewusstsein zu erlangen, müssen wir uns auf der Ebene von Körper, Atem und Geist verändern. Weiterlesen

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Von Rod Stryker

Ich möchte gerne eine Praxis mit dir teilen, die den Geist nutzt, um Zugang zum feinstofflichen Körper zu erhalten. Sie beginnt mit der Idee, die Intention zu nutzen, anderen zu helfen. Wenn wir jemandem helfen oder ihn heilen wollen, sollten wir uns nicht auf uns selbst verlassen. Verlasse dich stattdessen auf die Kräfte der Natur. Die Natur hat unbegrenzte Ressourcen, während unsere eigenen individuellen Ressourcen begrenzt sind. Der erste Schritt dieser Praxis besteht also darin, dein eigenes Reservoir an Frieden zu stärken und zu füllen. Der zweite Schritt besteht darin, zu lernen, wie du dieses Gefühl an eine andere Person weitergeben kannst.

Worüber wir wirklich reden, ist die Liebe zu bewegen. Bedingungslose Liebe. Und das bedeutet, dass du vielleicht nicht genau weißt, wie und was mit der Person als Ergebnis dieser Infusion von Liebe geschehen soll. Du weißt es nicht und solltest es auch nicht erzwingen. Mit anderen Worten: Du könntest feststellen, dass du eine Vorahnung davon hast, was diese Person braucht oder werden sollte. Doch das ist nicht wirklich bedingungslose Liebe. Bei diesem Angebot erlauben wir der Weisheit der Liebe selbst, durch und zu der Person zu sprechen. Weiterlesen

Lesedauer 5 Minuten

Antworten von Pandit Rajmani Tigunait

Frage Agni-Magazin: Bietet Yoga ein Mittel gegen die Angst?

Pandit Rajmani Tigunait sagt dazu: Im Yoga Sutra (2:3) zählt Patanjali fünf Bedrängnisse auf: Avidya, Unwissenheit; Asmita, falsches Gefühl der Selbstidentität; Raga, Anhaftung; Dvesha, Abneigung; und Abhinivesha, Angst vor dem Tod. Im Sanskrit ist das gebräuchliche Wort für Angst Bhaya. Doch Patanjali hat das Wort Bhaya nicht verwendet. Stattdessen benutzte er das Wort Abhinivesha, und das aus gutem Grund. Es setzt sich aus drei Wörtern zusammen: abhi + ni + vesha – zwei Vorsilben, die dem Wort vesha hinzugefügt werden. Abhi bedeutet „von allen Seiten und aus allen Richtungen“. Ni bedeutet „vollständig, in jeder Hinsicht, in jeder möglichen Bedeutung“. Vesha bedeutet „eintreten“. Abhinivesha ist also etwas, das in alle Aspekte unseres Seins eindringt und sie durchdringt; es dringt aus jeder Richtung, auf jede Art und Weise, in jeder Hinsicht ein und durchdringt jeden noch so kleinen Winkel unseres Körpers und Geistes. Das ist die Natur der Angst. Wenn sie einmal da ist, breitet sie sich einfach aus. Es gibt keinen Virus in der Schöpfung, der so mächtig ist und sich so schnell ausbreitet wie die Angst. Weiterlesen

Lesedauer 4 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Liebe Menschen,

am 1. April 2026 erstrahlt der Frühlings- und Ostervollmond am azurblauen Himmel. Lasst uns gemeinsam von 21 bis 22 Uhr still werden und den Klang des Mantras : Sieg über den Tod, in unseren Herzen zum Klingen bringen.

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Lesedauer 7 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Ihr Lieben,

am Sonntag, den 1. Februar erstrahlt der Vollmond am Winterhimmel. Lasst uns gemeinsam von 21 bis 22 Uhr still werden und über die Frage des Advaita Vedanta nachdenken: Wer Bin Ich?

Zur Anregung und Kontemplation folgt ein Gespräch zwischen einer oder einem Fragenden und dem Advaita Meister M.

Ich wünsche euch eine inspirierte, stille Stunde!

In liebevoller Verbundenheit
Wolfgang


Fragende: Als Kind habe ich oft Zustände vollkommener Glückseligkeit erlebt, die an Ekstase grenzen. Später hörten sie auf. Aber seit ich nach Indien gekommen bin, sind sie wieder aufgetaucht, besonders nachdem ich dich getroffen habe. Doch diese Zustände, so wunderbar sie auch sein mögen, sind nicht von Dauer. Sie kommen und gehen, und man weiß nicht, wann sie wiederkehren werden.

Advaita Meister: Wie kann irgendetwas in einem Geist beständig sein, der selbst nicht beständig ist?

Fragende: Wie kann ich meinen Geist beständig machen?

Meister M: Wie kann ein unbeständiger Geist sich selbst beständig machen? Das kann er natürlich nicht. Es liegt in der Natur des Geistes, umherzuirren. Das Einzige, was Sie tun können, ist, den Fokus Ihres Bewusstseins über den Verstand hinaus zu verlagern.

Fragende: Wie macht man das?

Meister M: Lehnen Sie alle Gedanken ab, außer einem: dem Gedanken „Ich bin“. Der Verstand wird sich anfangs dagegen wehren, aber mit Geduld und Ausdauer wird er nachgeben und still werden. Sobald Sie still sind, werden die Dinge spontan und ganz natürlich geschehen, ohne dass Sie eingreifen müssen.

Fragende: Kann ich diesen langwierigen Kampf mit meinem Verstand vermeiden?

Meister M: Ja, das können Sie. Leben Sie einfach Ihr Leben, wie es kommt, aber seien Sie wachsam und aufmerksam, lassen Sie alles geschehen, wie es geschieht, tun Sie die natürlichen Dinge auf natürliche Weise, leiden Sie, freuen Sie sich – so wie es das Leben bringt. Auch das ist ein Weg.

Fragende: Nun, dann kann ich genauso gut heiraten, Kinder bekommen, ein Unternehmen führen … glücklich sein.

Meister M: Sicher. Sie können glücklich sein oder auch nicht, nehmen Sie es gelassen.

Fragende: Aber ich möchte glücklich sein.

Meister M: Wahres Glück kann man nicht in Dingen finden, die sich ändern und vergehen. Freude und Schmerz wechseln sich unaufhaltsam ab. Glück kommt aus dem Selbst und kann nur im Selbst gefunden werden. Finde dein wahres Selbst und alles andere wird sich von selbst ergeben.

Fragende: Wenn mein wahres Selbst Frieden und Liebe ist, warum ist es dann so unruhig?

Meister M: Es ist nicht dein wahres Wesen, das unruhig ist, sondern seine Reflexion im Geist erscheint unruhig, weil der Geist unruhig ist. Es ist wie die Reflexion des Mondes im Wasser, das vom Wind aufgewühlt wird. Der Wind der Begierde bewegt den Geist, und das „Ich”, das nur eine Reflexion des Selbst im Geist ist, erscheint veränderlich. Aber alle Vorstellungen von Bewegung, Unruhe, Vergnügen und so weiter sind nur im Geist. Das Selbst steht jenseits des Verstandes, aber unbeeindruckt.

Fragende: Wie erreicht man das?

Meister M: Du bist das Selbst, hier und jetzt. Lass den Verstand in Ruhe, sei achtsam und unbesorgt, und du wirst erkennen, dass es deiner wahren Natur entspricht, wachsam, aber losgelöst zu sein und zu beobachten, wie Ereignisse kommen und gehen ist ein Aspekt Deiner wahren Natur.

Fragende: Was sind die anderen Aspekte?

Meister M: Die Aspekte sind unendlich zahlreich. Erkenne einen, und du wirst alle erkennen.

Fragende: Sag mir etwas, das mir helfen würde.

Meister M: Du weißt am besten, was du brauchst!

Fragende: Ich bin unruhig. Wie kann ich Frieden finden?

Meister M: Wozu brauchst du Frieden?

Fragende: Um glücklich zu sein.

Meister M: Bist du jetzt nicht glücklich?

Fragende: Nein, bin ich nicht.

Meister M: Was macht dich unglücklich?

Fragende: Ich habe, was ich nicht will, und ich will, was ich nicht habe.

Meister M: Warum kehrst du es nicht um: Willst, was du hast, und kümmerst dich nicht um das, was du nicht hast?

Fragende: Ich will, was angenehm ist, und will nicht, was schmerzhaft ist.

Meister M: Woher weißt du, was angenehm ist und was nicht?

Fragende: Aus früheren Erfahrungen natürlich.

Meister M: Geleitet von der Erinnerung hast du das Angenehme verfolgt und das Unangenehme gemieden. Warst du erfolgreich?

Fragende: Nein, das war ich nicht. Das Angenehme hält nicht an. Der Schmerz kehrt zurück.

Meister M: Welcher Schmerz?

Fragende: Das Verlangen nach Vergnügen, die Angst vor Schmerz, beides sind Zustände des Leidens. Gibt es einen Zustand des unverfälschten Vergnügens?

Meister M: Jedes Vergnügen, ob körperlich oder geistig, braucht ein Instrument. Sowohl die körperlichen als auch die geistigen Instrumente sind materiell; sie werden müde und verschleißen. Das Vergnügen, das sie bereiten, ist notwendigerweise in seiner Intensität und Dauer begrenzt. Schmerz ist der Hintergrund all deiner Vergnügungen. Du willst sie, weil du leidest. Andererseits ist gerade die Suche nach Vergnügen die Ursache des Schmerzes. Es ist ein Teufelskreis.

Fragende: Ich kann den Mechanismus meiner Verwirrung erkennen, aber ich sehe keinen Ausweg daraus.

Meister M: Die Untersuchung des Mechanismus selbst zeigt den Weg. Schließlich besteht deine Verwirrung nur in deinem Geist, der sich bisher nie gegen Verwirrung aufgelehnt und sich nie mit ihr auseinandergesetzt hat. Er hat sich nur gegen Schmerz aufgelehnt.

Fragende: Also kann ich nur verwirrt bleiben?

Meister M: Sei wachsam. Hinterfrage, beobachte, untersuche, lerne alles, was du über Verwirrung lernen kannst, wie sie funktioniert, was sie mit dir und anderen macht. Indem Sie sich über Verwirrung klar werden, werden Sie frei von Verwirrung.

Fragende: Wenn ich in mich hineinschaue, stelle ich fest, dass mein stärkster Wunsch darin besteht, ein Denkmal zu schaffen, etwas zu bauen, das mich überdauern wird. Selbst wenn ich an ein Zuhause, eine Frau und Kinder denke, dann deshalb, weil es ein bleibendes, solides Zeugnis für mich selbst ist.

Meister M: Richtig, bauen Sie sich ein Denkmal. Wie wollen Sie das machen?

Fragende: Es spielt keine Rolle, was ich baue, solange es dauerhaft ist.

Meister M: Du kannst doch selbst sehen, dass nichts dauerhaft ist. Alles nutzt sich ab, zerfällt, löst sich auf. Selbst der Boden, auf dem du baust, gibt nach. Was kannst du bauen, das dich überdauern wird?

Fragende: Intellektuell, verbal bin ich mir bewusst, dass alles vergänglich ist. Doch irgendwie sehnt sich mein Herz nach Beständigkeit. Ich möchte etwas schaffen, das Bestand hat.

Meister M: Dann musst du es aus etwas Beständigem bauen. Was hast du, das beständig ist? Weder dein Körper noch dein Geist werden Bestand haben. Du musst woanders suchen.

Fragende: Ich sehne mich nach Beständigkeit, aber ich finde sie nirgendwo.

Meister M: Bist du selbst nicht beständig?

Fragende: Ich wurde geboren, ich werde sterben.

Meister M: Kannst du wirklich sagen, dass du vor deiner Geburt nicht existiert hast, und kannst du nach deinem Tod sagen: „Jetzt bin ich nicht mehr“? Du musst sagen Du kannst aus eigener Erfahrung nicht sagen, dass du es nicht bist. Du sagst nur „Ich bin“. Auch andere können dir nicht sagen, dass du es nicht bist.

Fragende: Im Schlaf gibt es kein „Ich bin“.

Meister M: Bevor Sie solche pauschalen Aussagen treffen, untersuchen Sie sorgfältig Ihren Wachzustand. Sie werden bald feststellen, dass er voller Lücken ist, wenn der Geist aussetzt. Beachten Sie, wie wenig Sie sich selbst im vollwachen Zustand erinnern können. Sie können nicht sagen, dass Sie während des Schlafes nicht bei Bewusstsein waren. Sie erinnern sich nur nicht daran. Eine Lücke im Gedächtnis ist nicht unbedingt eine Lücke im Bewusstsein.

Fragende: Kann ich mich dazu bringen, mich an meinen Tiefschlafzustand zu erinnern?

Meister M: Natürlich! Indem Sie die Intervalle der Unaufmerksamkeit während Ihrer Wachzeiten beseitigen, werden Sie nach und nach das lange Intervall der Geistesabwesenheit beseitigen, das Sie Schlaf nennen. Sie werden sich bewusst sein, dass Sie schlafen.

Fragende: Doch das Problem der Beständigkeit, der Kontinuität des Seins, ist damit nicht gelöst.

Meister M: Beständigkeit ist nur eine Idee, die aus der Wirkung der Zeit entsteht. Die Zeit hängt wiederum vom Gedächtnis ab. Mit Beständigkeit meinen Sie unfehlbare Erinnerungen für ewig. Es ist aber nicht möglich, den Geist zu verewigen.

Fragende: Sag mal, was ist eigentlich „ewig“?

Meister M: Das, was sich nicht verändert. Man kann etwas Vergängliches nicht ewig machen – nur das Zeitlose ist ewig.

Fragende: Ich verstehe genau, was Sie meinen. Ich brauche keine weiteren Informationen. Ich will Frieden.

Meister M: Ich gebe dir einen Rat, den du unbedingt befolgen solltest: Wenn du Frieden willst, dann frage nach ihm!

Fragende: Ich stelle die Frage.

Meister M: Du musst mit ganzem Herzen fragen und ein integriertes Leben führen.

Fragende: Wie?

Meister M: Lass dich nicht von negativen Einflüssen stören. Lass alles los, was dich stört! Wenn du Frieden willst, musst du ihn dir verdienen.

Fragende: Jeder Mensch verdient Frieden.

Meister M: Nur die verdienen ihn, die ihn nicht stören.

Fragende: Wie störe ich den Frieden?

Meister M: Indem Du ein Sklave deiner Wünsche und Ängste bist.

Fragende: Selbst wenn sie gerechtfertigt sind?

Meister M: Emotionale Reaktionen, die aus Unwissenheit oder Unachtsamkeit entstehen, sind niemals gerechtfertigt. Ich will Klarheit und Reinheit. Alles, was du tun musst, ist, still zu sitzen, wach zu bleiben und über deine wahre Natur nachzudenken. Ich bin überzeugt: Das ist der einzige Weg zu Frieden.

Zitat des Advaita Meisters:

„Der Suchende ist derjenige, der nach sich selbst sucht.

Das Selbst ist nahe und der Weg dorthin ist eindeutig.

Alles, was du tun musst, ist nichts zu tun.

Bleibe offen und ruhig – das ist alles.“


Input von Wolfgang kannst Du über diese Online-Veranstaltungen auf unserem Agni Online Portal bekommen:

Lesedauer 3 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Ihr Lieben,

der erste Vollmond im Jahr 2026 erstrahlt am Winterhimmel am Samstag, den 3. Januar. Ich lade euch alle ein, von 21 bis 22 Uhr still zu werden und wach zu erleben, dass du reines Sein bist, ohne ein Adjektiv, ohne eine Identität, ohne alles, nur reines Sein, und so kannst du zu dir selber sagen: Ich bin!

Wenn alles von uns abfällt, was wir uns in diesem Leben vorgestellt haben, was wir gelernt haben, was bleibt dann übrig?

Zwei ganz außergewöhnliche Menschen haben ihr Leben dieser Frage gewidmet und sind zu sehr provokierenden Erkenntnissen gelangt.

  1. Frau Dr. Elisabeth Kübler-Ross, 78 Jahre, 2004 gestorben, Naturwissenschaftlerin, Begründerin der Sterbeforschung, das Nachrichtenmagazin TIME zählte sie 1999 zu den „100 größten Wissenschaftlern und Denkern“ des 20. Jahrhunderts.
  2. Hans Peter Dürr, 80 Jahre, Physiker mit dem Forschungsthema der Astrophysik, Alternativer Nobelpreisträger und Gründer des „Global Challenges Networks“, haben nach einem langen, intensiven, aufrichtigen Forscherleben Aussagen über das Leben gemacht, die uns sehr nachdenklich machen sollten.

Frau Dr. Kübler-Ross hat ihr ganzes Leben den sterbenden Menschen, vor allem den Kindern, gewidmet, um mehr über den Sterbevorgang und das Leben danach zu lernen. Sie hat wesentliche Erkenntnisse über die Phasen des Sterbeprozesses gewonnen, kommt am Ende ihres Lebens jedoch zu der tiefen Erkenntnis, dass es nicht ihr Schicksalauftrag war, der Menschheit etwas über den Sterbeprozess zu berichten, sondern dass es ihre Bestimmung war, den Menschen mitzuteilen, dass es gar keinen Tod gibt. Gerade ihr klarer, kompromissloser, naturwissenschaftlicher Blick hat ihr das Leben und das Lebendige sehen gelehrt in der scheinbaren unbelebten Materie. Sie hatte gelernt, sich mit dem Wesentlichen im Menschen zu verbinden und konnte diesem nach dem Tod des Körpers folgen in eine uns unbekannte Welt, die ihr im Laufe ihres Lebens immer vertrauter wurde. Aus diesen konkreten Erfahrungen heraus kam sie zu der Erkenntnis, dass es gar keinen Tod gibt. Da Frau Kübler-Ross eine der größten Wissenschaftlerinnen des 20. Jahrhunderts war, lohnt es sich, diese Aussage zu kontemplieren.

Hans Peter Dürr widmete sich als Atomphysiker und herausragender Naturwissenschaftler der Erforschung der Materie. Sein Leben lang zerteilte er Materie so oft, um die kleinsten Teile der Materie entdecken zu können. Seine Erkenntnis seines lebenslangen Forschens ist: „Es gibt keine Materie!“ Er schildert, dass er bei seiner Suche nach den kleinsten Materieteilchen immer nur auf das Leben und das reine Bewusstsein stieß, aus dem sich Materie dann zu bilden beginnt. Als Alternativer Nobelpreisträger ist er ernst zu nehmen und auch seine Aussage lohnt sich zu kontemplieren.

Kontemplieren bedeutet, diese Aussagen immer wieder gedanklich durch den Geist ziehen zu lassen mit der Frage, was damit gemeint sein kann, wie ich das verstehen kann, ohne innerlich zu argumentieren, solange, bis eine Antwort von innen her aufzusteigen beginnt. Das ist eine hohe Kunst des Menschseins, die man nur in der Stille erwerben kann: ICH BIN!

Ich wünsche euch eine solch konstruktive Stille im Schweigen verbunden mit allen Seelen, die zur gleichen Zeit in das universale Geistfeld der Kontemplation und Meditation eintauchen.

In liebevoller Verbundenheit

Wolfgang


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Lesedauer 3 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Ihr Lieben,

zum Vollmond am 4. Dezember 2025 wollen wir alle zum letzten Mal in diesem Jahr von 21 bis 22 Uhr innehalten und über die Bedeutung von Advent und Weihnachten nachdenken.

In dem ewig sich wiederholenden Jahreszyklus befinden wir uns wieder einmal in der Vorweihnachtszeit, einer Zeit die der Menschenseele die Verheißung schenkt, zu einer tiefen Erkenntnis seines eigenen Seins, seines Ursprungs kommen zu können. Die Nächte werden sternenklar und offenbaren Geistiges aus den Höhen, während in den Erdentiefen eine heilige Ordnung zu entstehen beginnt, die neues Leben im kommenden Frühling hervorbringen wird.

Wie finden wir gemeinsam den Weg zu der Bewusstseinserhöhung, die es uns ermöglicht, in ein lauschendes Vernehmen und Schauen derjenigen Welt hineinzuwachsen, die wir die Geistige Welt nennen. Alle Wirkungen in dieser Welt haben eine Ursache, die ganz anders beschaffen sein muss als diese Welt voller Gegensätze, in der wir leben. Wir schlafen ja alle tief mit offenen Augen. Das Bewusstsein, das wir durch die Sinneswahrnehmungen und das Verstandesdenken haben, betrifft nur eine dünne Oberflächenschicht. Die apokalyptischen Donnerschläge der Natur oder die Katastrophen wie Kriege, von Menschen selber erzeugt, sind wie Zeichen, die uns aus unserem tiefen Schlaf aufwecken wollen. Das in jedem von uns schlummernde Geistbewusstsein soll durch diese wehenartigen Prüfungen neu erweckt werden. Die Welt des Schauens soll sich uns auftun. So hat Emil Bock schon im 2. Weltkrieg geschrieben und heute gelten diese Gedanken immer noch oder schon wieder.

Die zarte Stille des Advents, die kindliche Seligkeit des Weihnachtsfestes sind Geschenke, die in unserer lauten, unruhigen Zeit immer seltener geworden sind.

Wir können der Winterzeit folgen und still werden, ganz tief in uns hinein lauschen, wenn wir einen inneren Weg gehen wollen. In der dunkelsten Zeit des Jahres, am dunkelsten Tag zur dunkelsten Stunde, tief in der Nacht, kann sich uns die eigentliche Weihnachtsgabe offenbaren, die uns das zeigt, was wir eigentlich sind, ein strahlendes Licht im innersten unserer Herzen.

Was wir uns alle zu Weihnachten schenken, kann uns nur zu leicht ablenken von der eigentlichen Erkenntnismöglichkeit, die uns Menschen das Geheimnis unseres eigenen Seins offenbart.

Mit der Erkenntnis dieses geistigen Lichtes, das im innersten unseres Herzens ruht und das eigentlich jeder von uns ist, kann endlich der Friede in unsere Seelen einziehen, der in der Weihnachtszeit verheißen wird.

Wahrer Friede ist der Zustand der Seele, die das sich offenbarende Göttliche in sich aufgenommen hat.

Eine solche Erkenntnis, die sich Dir aus der inneren Stille Deines Herzens offenbart wird Dir helfen, ein Leben zu führen, um reifer zu werden auf dem Weg der Menschenveredelung, der Welterhaltung und der Weltentwicklung. Jede Erkenntnis, die Du suchst, nur um dein Wissen zu bereichern, nur um Schätze in und außerhalb von Dir anzuhäufen, wird Dir den Weg nach innen versperren.

Die Liebe zur inneren Freiheit wird Dir helfen, das Wahre von der reinen Erscheinung unterscheiden zu lernen, die Wahrheit von der bloßen Meinung und zu einer Wertschätzung zu gelangen des Wahren und Wirklichen gegenüber der bloßen Erscheinung. Dann wird wahrer Friede in Dich einziehen können und Du wirst das, was das Weihnachtsfest Dir schenken will, erkennen und erleben können und was Du suchst, das wirst du in dem strahlenden Lächeln der vor Bewunderung und Staunen weit geöffneten Augen der Kinder erkennen können. Was sich Dir in der stillen Meditation offenbaren kann, kannst Du auch mit einem erwachten Bewusstsein im Sternenhimmel, in der Natur und den Menschen schauen lernen.

Ich wünsche euch allen den Mut, gegen die Strömung zu schwimmen, um die Quelle des Flusses in all ihrer Pracht zu erleben. Ich wünsche euch eine erlebnisreiche vorweihnachtliche Zeit und eine stille, Licht erfüllte Weihnacht.

In liebevoller Verbundenheit

Wolfgang


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Lesedauer 3 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Ihr Lieben,

am Mittwoch, den 05. November 2025, erstrahlt der den Winter ankündigende Vollmond, am sternenklaren Himmel. Hier in Güldenholm leuchtet die Natur zurzeit in einem so strahlenden Licht, dass wir alle mühelos still werden und andächtig diese Schönheit der Natur bestaunen. Aus dieser stillen Kontemplation heraus steigen Fragen auf, wie:

„Wer bin ich eigentlich? – Was wird mir an mir selber klar, wenn ich mich der Stille und äußeren Reizlosigkeit aussetze?“

Die Antwort darauf kann ich nicht ergreifen, sie ist mir nicht verfügbar. Sie stellt sich mir ein, oder sie stellt sich mir nicht ein. So schweige ich und warte. Ich erkenne, dass selbstgemachte Erfahrungen für mich wichtiger werden als übernommene Erkenntnisse. In unserer Arbeit mit Menschen werden wir so immer schweigsamer und helfen somit unserem Gegenüber, das eigene Suchen herauszufordern anstatt, den nach Antworten im Außen suchenden Fragesteller, vorschnell mit dem gewünschten Gut zu befriedigen. Auf diese Weise können wir die in uns und den Anderen schlummernden Kraft- und Heilungsressourcen kennenlernen und wirken lassen. Diese Form der Selbsterfahrung beginnt im Mittelpunkt unserer Entwicklung zu stehen und steht der Selbstentfremdung gegenüber. So kann Heilung, im ursprünglichen Sinne von Heil-Sein, geschehen.

Im Schweigen werden wir mit den Phänomenen des Burn-Out oder auch der Depression konfrontiert und durch die Kultur des Innehaltens und Fragens „Was brauche ich wirklich?“ erhalten wir die Möglichkeit, darin eher eine Herausforderung zu sehen, als etwas anzusehen, was beseitigt werden muss. Ich kann erkennen, dass ich auf dem Wege in die Depression entweder einen Weg beschreite, der mich zum Tode führen kann, oder einen Weg zum Leben. Die Depression kann so ein Ende bedeuten oder den Anfang zu wahrem Leben. Dadurch kann sie Dir eine Tür öffnen zu einer Erfahrung, dass ich und Du und alle Menschen miteinander verbunden sind, durch die stärksten Bande menschlicher Gesellschaft und Gemeinschaft—am stärksten aber verbindet uns das gemeinsame Empfinden, dass in jedem von uns etwas ist, was nicht gesellschaftlich, sondern göttlich, einzigartig und unantastbar ist.

Diese Haltung, die eigene Wirklichkeit aus der inneren seelischen Erfahrung zu gewinnen, braucht Mut und Vertrauen in die eigenen Selbstheilungskräfte und in den göttlichen Keim in einem jeden Menschen.

Das Schweigen wird nun zum Mittel, sich nicht über andere zu erheben oder seine eigenen Tugenden besonders herauszustellen. Aus dem Schweigen lässt sich mehr Nutzen ziehen als aus jeder Rede. Eine bescheidene Haltung schützt davor, einer manipulierenden Haltung zu verfallen. Eine Verwandlung, Transformation lässt sich nicht erzwingen, wir können sie aber geschehen lassen und bei anderen liebevoll begleiten.

Lasst uns alle gemeinsam von 21 bis 22 Uhr die Kultur des Innehaltens pflegen, in dem Sinne:

OH MENSCH HALT INNE UND BESINNE DICH!

Ich wünsche euch allen eine besinnliche, erkenntnisreiche, stille Stunde

In liebevoller Verbundenheit

Wolfgang


Input von Wolfgang kannst Du über diese Online-Veranstaltungen auf unserem Agni Online Portal bekommen:

 

 

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