Geistige Welt

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Von Wolfgang Bischoff

Ihr Lieben,

heute [und morgen; siehe Hinweis unten] ist nicht nur Vollmond, sondern auch der Zeitraum, an dem die göttliche Kraft der Geistigen Welt verehrt wird. Es ist die Kraft, die uns von der Dunkelheit ans Licht führt, von der Unwissenheit zur Weisheit und von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit. Da sich diese Kraft manchmal durch Menschen besonders stark ausdrückt, werden diese als unsere spirituellen Lehrer an diesem Tag verehrt.

 

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In der meditativen Tradition wird das so ausgedrückt:

Vater und Mutter haben uns nur den Körper gegeben;
wahre Erkenntnis ist uns von der göttlichen Kraft der Geistigen Welt gegeben worden.

Gesegnet sind diese Menschen, durch die mir geholfen wird,
meine Sinnesbegierden zu kontrollieren,
und die mich mit ewigem Segen beschenkt haben.

Wenn wir unserer Mutter Ehrerbietung und Dankbarkeit erweisen,
dann werden wir erfolgreich in der Welt sein.

Wenn wir unserem Vater Ehrerbietung und Dankbarkeit erweisen,
dann werden wir in der nächsten Inkarnation davon profitieren.

Wenn wir jedoch der Guru Kraft dienen, ihr Ehrerbietung und Dankbarkeit erweisen,
dann lernen wir, das Wort der Geistigen Welt zu hören.

Ich verneige mich vor der Ewigen Guru Kraft,
dessen ureigenste Ausdrucksform die Weisheit ist.

Am Guru Vollmondtag — Guru Purnima — verehren wir nicht nur diese Kraft der spirituellen Tradition, sondern wir erweisen allen Dingen und Ereignissen, der gesamten Natur, die uns unterrichten, unsere Ehrerbietung. Wenn wir uns zu spirituellen Forschern ausgebildet haben, unsere Beobachtungs-, Wahrnehmungs-und Achtsamkeitsfähigkeit geschult haben, werden wir die Unterrichtung der spirituellen Guru-Kraft immer klarer erkennen können. Spirituelle Schulung wird zu unserer alltäglichen Gewohnheit, Liebe und Vertrauen zu unserer eigenen Natur. Andererseits, wenn das nicht so ist, führt uns diese Kraft durch schwierige Lebensereignisse, damit wir uns von unerwünschten Blockaden befreien können.

In unserer Tradition ist jeder Mensch, von dem wir ein wenig lernen können, ein Repräsentant dieser Guru-Kraft. In jedem von uns ruht diese Guru-Kraft, die uns erkennen hilft, was wir zu lernen haben.

Kinder können ihre Dankbarkeit den Eltern gegenüber für alles, was sie von ihnen erhalten haben dadurch zeigen, das sie das Erhaltene in Demut und Dankbarkeit an ihre Kinder weitergeben. Genauso ist es unsere spirituelle Pflicht, das, was wir von der Guru-Kraft erhalten haben, an andere Menschen weiter zu geben. Dadurch zeigen wir unsere Dankbarkeit.

Ich möchte meine Dankbarkeit der Guru-Kraft gegenüber zum Ausdruck bringen, die uns in unserer Traditionsgeschichte mit Wissen und Weisheit und Erkenntnis gesegnet hat. Diese Jahre waren nie leicht, aber immer sehr lehrreich und innerer Frieden ist so oft das Resultat eines ehrlichen Bemühens. Lasst uns die stille Stunde von 21-22 Uhr dazu nutzen, dass wir uns vor dieser Guru-Kraft, vor allen Lehrern, die uns unterrichtet haben und vor allen SchülerInnen, von denn wir gelernt haben, vor unseren Familienmitgliedern und Mitmenschen in Ehrerbietung und Dankbarkeit verneigen.

Lasst uns wie eine Familie in spirituellen Freundeskreisen zusammensitzen und über die Bedeutung von spiritueller Schulung einen Dialog führen.

Zum Abschluß möchte ich mit euch das Vater Unser, das direkt aus dem Aramäischen von Neil Douglas – Klotz übersetzt wurde, teilen:

Oh Du kosmischer Weltenatem,
Ursprung des schimmernden Klanges.
Du scheinst in uns und um uns,
selbst die Dunkelheit leuchtet, wenn wir uns erinnern.

Hilf uns, einen heiligen Atemzug zu erleben, bei dem wir nur Dich fühlen und Dein Klang in uns erklinge und uns reinige.
Lass Deinen Rat unser Leben regieren
und unsere Absicht klären für die gemeinsame Schöpfung.

Möge der brennende Wunsch Deines Herzens
Himmel und Erde vereinen durch unsere Harmonie.

Gewähre uns täglich, was wir an Brot und Einsicht brauchen;
das Notwendige für den Ruf des wachsenden Lebens.

Löse die Stränge der Fehler, die uns binden,
wie wir loslassen, was uns bindet an die Schuld anderer.

Lass oberflächliche Dinge uns nicht irreführen,
sondern befreie uns von dem, was uns zurückhält.

Aus Dir kommt der allwirksame Wille,
die lebendige Kraft zu handeln,
das Lied, das alles verschönert
und sich von Zeitalter zu Zeitalter erneuert.

Wahrhaftige Lebenskraft diesen Aussagen!

Möge sie die Quelle sein, aus der alle meine Handlungen erwachsen.

Besiegelt im Vertrauen und Glauben.

Amen

Ich wünsche euch allen eine gesegnete, stille Stunde

in liebevoller Verbundenheit

Wolfgang

Hinweis: Der Termin der Vollmond-Meditation richtet sich nach dem vedischen Mond-Kalender. Für Erklärungen und Detaildaten zur Festlegung der jeweiligen Termine siehe agni-online.de/vollmondmeditation – inklusive aller Daten für die kommenden Vollmondmeditationen dieses Jahr.

Für den Juli-Vollmond gilt hier speziell: Vollmond-Zeitraum (Purnama Tithi) nach vedischem Kalender für Deutschland mit Referenzort Hamburg ist vom 28. Juli (14:48 Uhr) bis 29. Juli (16:35 Uhr). Während wir die Vollmondmeditation nach der Mondphase zur Meditationszeit (21-22 Uhr) festlegen, wird Guru Purnima  nach dem sogennaten Udaya Tithi bestimmt – der Mondphase bei Sonnenaufgang. Wie man aus den Werten leicht sehen kann, herrscht am 28. Juli zum Sonnenaufgang noch kein Purnama Tithi. Daher ist erst der 29. Juli in Deutschland Guru Purnima, aber am 28. Juli Vollmondmeditation.

Lesedauer 3 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Ihr Lieben,

zum Vollmond am 4. Dezember 2025 wollen wir alle zum letzten Mal in diesem Jahr von 21 bis 22 Uhr innehalten und über die Bedeutung von Advent und Weihnachten nachdenken.

In dem ewig sich wiederholenden Jahreszyklus befinden wir uns wieder einmal in der Vorweihnachtszeit, einer Zeit die der Menschenseele die Verheißung schenkt, zu einer tiefen Erkenntnis seines eigenen Seins, seines Ursprungs kommen zu können. Die Nächte werden sternenklar und offenbaren Geistiges aus den Höhen, während in den Erdentiefen eine heilige Ordnung zu entstehen beginnt, die neues Leben im kommenden Frühling hervorbringen wird.

Wie finden wir gemeinsam den Weg zu der Bewusstseinserhöhung, die es uns ermöglicht, in ein lauschendes Vernehmen und Schauen derjenigen Welt hineinzuwachsen, die wir die Geistige Welt nennen. Alle Wirkungen in dieser Welt haben eine Ursache, die ganz anders beschaffen sein muss als diese Welt voller Gegensätze, in der wir leben. Wir schlafen ja alle tief mit offenen Augen. Das Bewusstsein, das wir durch die Sinneswahrnehmungen und das Verstandesdenken haben, betrifft nur eine dünne Oberflächenschicht. Die apokalyptischen Donnerschläge der Natur oder die Katastrophen wie Kriege, von Menschen selber erzeugt, sind wie Zeichen, die uns aus unserem tiefen Schlaf aufwecken wollen. Das in jedem von uns schlummernde Geistbewusstsein soll durch diese wehenartigen Prüfungen neu erweckt werden. Die Welt des Schauens soll sich uns auftun. So hat Emil Bock schon im 2. Weltkrieg geschrieben und heute gelten diese Gedanken immer noch oder schon wieder.

Die zarte Stille des Advents, die kindliche Seligkeit des Weihnachtsfestes sind Geschenke, die in unserer lauten, unruhigen Zeit immer seltener geworden sind.

Wir können der Winterzeit folgen und still werden, ganz tief in uns hinein lauschen, wenn wir einen inneren Weg gehen wollen. In der dunkelsten Zeit des Jahres, am dunkelsten Tag zur dunkelsten Stunde, tief in der Nacht, kann sich uns die eigentliche Weihnachtsgabe offenbaren, die uns das zeigt, was wir eigentlich sind, ein strahlendes Licht im innersten unserer Herzen.

Was wir uns alle zu Weihnachten schenken, kann uns nur zu leicht ablenken von der eigentlichen Erkenntnismöglichkeit, die uns Menschen das Geheimnis unseres eigenen Seins offenbart.

Mit der Erkenntnis dieses geistigen Lichtes, das im innersten unseres Herzens ruht und das eigentlich jeder von uns ist, kann endlich der Friede in unsere Seelen einziehen, der in der Weihnachtszeit verheißen wird.

Wahrer Friede ist der Zustand der Seele, die das sich offenbarende Göttliche in sich aufgenommen hat.

Eine solche Erkenntnis, die sich Dir aus der inneren Stille Deines Herzens offenbart wird Dir helfen, ein Leben zu führen, um reifer zu werden auf dem Weg der Menschenveredelung, der Welterhaltung und der Weltentwicklung. Jede Erkenntnis, die Du suchst, nur um dein Wissen zu bereichern, nur um Schätze in und außerhalb von Dir anzuhäufen, wird Dir den Weg nach innen versperren.

Die Liebe zur inneren Freiheit wird Dir helfen, das Wahre von der reinen Erscheinung unterscheiden zu lernen, die Wahrheit von der bloßen Meinung und zu einer Wertschätzung zu gelangen des Wahren und Wirklichen gegenüber der bloßen Erscheinung. Dann wird wahrer Friede in Dich einziehen können und Du wirst das, was das Weihnachtsfest Dir schenken will, erkennen und erleben können und was Du suchst, das wirst du in dem strahlenden Lächeln der vor Bewunderung und Staunen weit geöffneten Augen der Kinder erkennen können. Was sich Dir in der stillen Meditation offenbaren kann, kannst Du auch mit einem erwachten Bewusstsein im Sternenhimmel, in der Natur und den Menschen schauen lernen.

Ich wünsche euch allen den Mut, gegen die Strömung zu schwimmen, um die Quelle des Flusses in all ihrer Pracht zu erleben. Ich wünsche euch eine erlebnisreiche vorweihnachtliche Zeit und eine stille, Licht erfüllte Weihnacht.

In liebevoller Verbundenheit

Wolfgang


Input von Wolfgang kannst Du über diese Online-Veranstaltungen auf unserem Agni Online Portal bekommen:

 

 

Lesedauer 4 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Ihr Lieben,

es wird Herbst. Am Mittwoch, 18. September 2024, leuchtet der größte Vollmond des Jahres am Himmel und ruft uns dazu auf, still zu werden und das Wesentliche von Unwesentlichem unterscheiden zu lernen. Lass uns wie immer von 21 bis 22 Uhr still werden und den Kontext dieser Zeit des Herbstes zu kontemplieren. Es ist die Zeit, Mut aufzubringen, um sich gegen die düsteren Verirrungen der Menschheit in dieser Zeit zu wappnen. Es ist die Michaelizeit, in der sich der Erzengel Michael auf allen Abbildungen entschieden und mit Liebe ohne jede Negativität gegen das Böse zur Wehr setzt.

Michaeli ist das Jahresfest, das uns daran erinnert, wie wir durch eine innere Schulung, durch eine spirituelle Schulung, durch das Erüben des klaren, unterscheidenden Denkens das Geistige aus der erstarrten Materie erlösen können. In der Wahrnehmung unserer in uns schlummernden Kräfte können wir lernen, unsere Schattenseiten mit Liebe zu umfangen und ihnen dadurch ihre Kraft zu nehmen. Wenn wir Menschen, ohne das klare Denken des naturwissenschaftlichen Zeitalters zu verlieren, den Übergang finden von dem bloß kopfmäßigen Denken zu dem von Kopf und Herz gemeinsam gedachten, schöpferisch-michaelischen Gedanken, dann können wir das Schauen des Geistigen entwickeln.

Die folgende Geschichte kann uns lehren, bei all unseren Aktivitäten das Wesentliche nicht aus dem Blick zu verlieren:

Es war einmal ein Mann, der hatte 12 Kühe, und er liebte seine Kühe. Jeden Morgen und jeden Abend lobte er sie für die vielen Liter Milch, die sie ihm schenkten und für ihre Schönheit. Eines Morgens fiel ihm auf, dass die Milch weniger wurde. „Hm,“ dachte er und beobachtete sieben Tage lang, wie die Milch, die die Kühe gaben, immer weniger wurde. So entschloss er sich, in der nächsten Nacht bei den Kühen zu bleiben, um zu sehen, ob ihm jemand die Milch stiehlt.

Um Mitternacht, er sah gerade zu den Sternen auf, beobachtete er einen besonderen Stern, der immer größer wurde und auf ihn zukam. Wie ein großer Lichtkegel landete der Stern auf der Wiese neben den Kühen und eine strahlende Frau trat aus ihm heraus. Als sie sich den Kühen näherte, wurde ihr Licht immer schwächer und sie erschien wie eine normale Frau. Sie ging zu den Kühen, beugte sich hinunter, molk sie und trank ihre Milch in durstigen Zügen. Der Bauer kam aus seinem Versteck und sprach sie an. „Warum stiehlst Du mir die Milch von meinen Kühen?“ — „Ich bin lange durch den Kosmos gereist und so durstig. Die Milch deiner Kühe ist eine große Wohltat und stärkt mich“, sprach die Sternenfrau.

„Hm,“ sagte der Bauer nachdenklich. „Du bist sehr schön. Wenn du mich heiratest, dann darfst du so viel Milch trinken, wie du willst. Du musst auch nicht zu viel arbeiten. Ich werde das Meiste tun und dich immer gut behandeln. Willst du mich heiraten?“ Die Sternenfrau wirkte nachdenklich und sagte dann sanft und langsam: „Ja, ich will – unter einer Bedingung. Ich habe einen Korb mitgebracht. Wenn du mir versprichst, nie den Deckel zu heben und in den Korb zu schauen, dann will ich dich gern heiraten und bleiben.“ — „Das will ich gern versprechen“, antwortete der Bauer ganz erleichtert.

Sie heirateten und lebten sieben Monate glücklich zusammen. Als eines Tages die Sternenfrau bei den Kühen war, sah der Bauer den Korb in einer Ecke stehen und dachte bei sich, dass es wohl nicht schlimm sein könnte, einmal einen Blick hinein zu werfen. „Sie ist meine Frau“, dachte er, „und dies ist mein Haus, also ist der Korb auch mein auf die eine oder andere Weise“. Er näherte sich dem Korb, fasste den Deckel zaghaft an und lüftete ihn vorsichtig. Er warf einen Blick hinein und vor lauter Überraschung begann er schallend zu lachen. Er lachte so laut, dass seine Frau es hörte und traurig in das Haus kam. „Ich weiß, warum du lachst, du hast in den Korb gesehen, nicht wahr?“, fragte sie ihn betrübt. „Ja, es ist nichts drin! Es ist absolut nichts im Korb drin. So viel um nichts! Nichts ist im Korb!“, lachte der Bauer.

„Nun muss ich gehen, wie ich es dir angekündigt hatte“, sagte die Frau traurig. „Ihr Menschen erstarrt in der Betrachtung und Verherrlichung des Unwesentlichen in dieser materiellen Welt und könnt das Wesentliche gar nicht erkennen. In meinem Korb trage ich den Schatz des Geistigen, der geistigen Welt, aber euch erscheint es wie nichts. Deshalb muss ich jetzt gehen.“ Und sie wurde zu Licht und stieg auf zur geistigen Welt wie ein leuchtender Stern. Der Bauer stand fassungslos und sah, wie sich eine einmalige Chance in Licht auflöste.

Ich wünsche euch einem wohltuende, stille Stunde.

In liebevoller Verbundenheit

Wolfgang

 

Lesedauer 2 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Ihr Lieben,

Ruhm oder Integrität: was ist wichtiger?
Geld oder Glück: was ist wertvoller?
Erfolg oder Misserfolg: was ist zerstörerischer?

Wenn Du Deine Erfüllung bei anderen suchst, dann wirst Du nie erfüllt sein.
Wenn Dein Glück vom Geld abhängig ist, dann wirst Du mit Dir selbst nie glücklich sein.

Sei zufrieden mit dem was Du hast,
Erfreue Dich an den Dingen wie sie sind,
Wenn Du erkennst, dass es an nichts fehlt,
Dann gehört Dir die ganze Welt.

TAO te CHING

Am 27. November um 21 Uhr lade ich euch zu einer stillen Stunde ein, in der wir uns auf Wesentliches im Leben besinnen können. Am 13. November 1996 verließ dass Bewusstsein einer großen Seele einen Körper und vereinigte sich mit den Bewusstseinskräften der Geistigen Welt. Bis dahin hatten wir mit 500 Millionen Dollar Spendengeldern eine Krankenhausstadt am Fuße der Himalayas erbaut für notleidende Menschen, die bis dahin keinerlei ärztliche Versorgung hatten. Heute ist dieses Projekt zu einer offiziellen Universität Indiens erklärt worden. Nach dem Tod dieser großen Seele erwarteten einige Menschen aus seiner Familie, persönliche Sparkonten zu finden, mit großen Mengen Geld, um sie beerben zu können. Auf allen Konten waren nur wenige Cent. Alles, was sie gesammelt hatte, hat sie den Menschen, denen sie diente und als deren Diener sie sich verstand, zur Verfügung gestellt. Sie starb in einem kleinen Raum auf einer Matratze auf dem Betonfußboden, in völliger Einfachheit und Schlichtheit. Das nenne ich einen wahren Erfolg im Leben. Die so genannten erfolgreichen Politiker und Führungskräfte, die eine Wirtschaftskrise und Kriege ungeahnten Ausmaßes mit ihrer Gier und ihrem Wachstumswahnsinn ohne Philosophie und Ethik ausgelöst haben, erscheinen arm und führen ein Leben, das man nur erfolglos nennen kann.

Wenn wir beginnen, täglich Nadi Shodanam zu üben, wenn wir die Baumbetrachtungsübung täglich wiederholen, nur für ein bis zwei Minuten, wenn wir täglich einmal still werden, um uns auf Wesentliches, das Leben, das Lebendige zu konzentrieren, dann beginnt sich unser Unterscheidungsvermögen zu schärfen, und wir lernen, Herzenskälte von Herzenswärme zu unterscheiden, wir lernen das Dienen vom Nehmen, die Gier vom Geben zu unterscheiden und die Egozentrizität von Demut und Bescheidenheit. Wir fangen an, den Menschen und das Volk zu unterscheiden von machtgierigen Machthabern, und wir beginnen uns ungewöhnlich zu verhalten und die Seelen der Menschen zu erfreuen.

In diesem Sinne lasst uns innehalten und darauf vertrauen, dass die Geistige Welt Dir in der Stille das zeigen wird, was für Deine Schicksalserfüllung von Bedeutung sein wird.

Ich wünsche euch eine friedliche stille Stunde

in liebevoller Verbundenheit

Wolfgang

P.S. – In dem Sinne der Definition von Yoga: Yoga bedeutet jedem Lebensaugenblick Würde zu verleihen, schicke ich euch unsere neuesten Newsletter über unser Mädchenschulprojekt in Odisha, den hier herunterladen könnt:

Manini Newsletter Herbst 2023 – Eröffnung der Schule

 

Lesedauer 3 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Ihr Lieben,

Am 8. Dezember erstrahlt der Vorweihnachtsvollmond am azurblauen Himmel. Lasst uns gemeinsam von 21 bis 22 Uhr still werden und über die Bedeutung des sich immer wiederholenden Weihnachtsfestes kontemplieren.

In dem ewig sich wiederholenden Jahreszyklus befinden wir uns wieder einmal in der Vorweihnachtszeit, einer Zeit, die der Menschenseele die Verheißung schenkt, zu einer tiefen Erkenntnis seines eigenen Seins, seines Ursprungs kommen zu können. Die Nächte werden sternenklar und offenbaren Geistiges aus den Höhen, während in den Erdentiefen eine heilige Ordnung zu entstehen beginnt, die neues Leben im kommenden Frühling hervorbringen wird. Weiterlesen

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