Mission Lebensfreude Logo Agni Verlag

Mission Lebensfreude – unsere Philosophie eines guten Lebens:

Gute Bücher für Kopf und Herz – verantwortungsvolles Handeln für eine lebenswerte Mutter Erde!

Wir tun etwas für dein positives inneres Klima und leisten freiwillige Beiträge zum Klimaschutz für eine bessere Welt!

Mission Lebensfreude

Wir tun mehr als nur das Minimum fürs Klima. Der Agni Verlag legt auf Maßnahmen zur Emissions-Einsparung wert! Durch bewusste Produktion (z.B. kleine Startauflagen), Minimierung von Emissionen wo immer es geht, sowie freiwilligen Beiträgen zum Klimaschutz durch Unterstützung von Baumpflanzprojekten und zusätzliche Waldschutz-Patenschaften versuchen wir den Herausforderungen gerecht zu werden, die das sich ändernde Klima uns allen stellt.

Für unsere Überzeugung, dass wir alle Verantwortung übernehmen müssen, gibt es persönliche und philosophische Gründe:

Verlagsgründer Michael Nickel hat schon als Kind seine Liebe zur Natur und zum Naturschutz entdeckt. Dass er später Biologe wurde und sich auch intensiv mit ökologischen Aspekten und Nachhaltigkeit auseinander gesetzt hat, legte weitere Grundsteine für die heutige Ausrichtung des Agni Verlags.

Als Jugendlicher gründete er mit Freunden eine Umwelt- und Naturschutzgruppe und war später in einer Nabu-Jugendgruppe aktiv. Noch heute ist Michael Mitglied beim Nabu.

Die Erfahrung des Tschernobyl Super-GAUs als 14-jähriger und die Diskussionen um sauren Regen und Waldsterben in den 1980ern (und später die Begegnung mit riesigen toten Waldflächen im Bayrischen Wald) haben Michael die globale Wichtigkeit von Natur-, Umwelt- und Klimaschutz ins Herzen geschrieben.

Die Beschäftigung mit der von Shaktismus geprägten tantrischen Philosophie der Himalaya-Tradition (siehe nächster Punkt) hat diese frühe Prägung noch verstärkt. Daraus entwickelte sich ganz natürlich und selbstverständlich eine nachhaltige Ausrichtung bei der Gründung des Agni Verlags.

Die tantrische Yoga-Philosophie der Himalaya-Tradition ist zutiefst lebensbejahend und betrachtet das gesamte Universum als Ausdruck der wohlwollenden Schöpferkraft des universellen Bewusstseins, das alles durchdringt. Zur Verdeutlichung wird oft das Bild des Universums als liebende Mutter verwendet. Was wir von dieser liebevollen Quelle erhalten, sollte bewahrt, gehegt und gepflegt werden!

Diese Philosophie geht so tief und durchzieht alle grundlegenden Schriften seit vedischer Zeit, dass es sich lohnt, tiefer einzusteigen. Dementsprechend mehr dazu unten …

Unsere wichtigsten Maßnahmen zum Klimaschutz im Agni Verlag

Wo möglich, vermeiden wir Emissionen und gestalten unsere Prozesse der Produktion und des Vertriebs so, dass möglichst wenig Emissionen entstehen. Beispiele:

  • Wir minimieren den Zwischenhandel von unserer Buchproduktion bis zu unseren Leserinnen und Lesern auf das absolut Nötigste. Dadurch werden Bücher im Idealfall nach der Produktion nur wenige Meter von der Produktionshalle ins Lager verschoben und gehen in vielen Fällen (z.B. bei Bestellungen über den Webshop oder den örtlichen Buchhandel) von dort aus ohne Umwege und ohne Extra-Emissionen an unsere Leserinnen und Leser.
  • Da man als Verlag nicht um den größten Player am deutschen Markt (Amazon) herum kommt, verkaufen wir auf Amazon direkt und nutzen Amazon nur als Fulfillment-Partner. Dadurch entsteht zwar ein zusätzlicher Umlagerungsschritt, der zusätzliche Emissionen im Vergleich zum Direktverkauf erzeugt. Jedoch behalten wir so zumindest die Kontrolle darüber, dass Amazon unsere Bücher in Deutschland einlagern muss und sie nicht irgendwo nach Europa in ein Lager verfrachtet werden, nur damit die Lagerung möglichst billig wird.
  • Unser Verlagsbüro verwendet 100% Ökostrom, als Heizung kommt eine moderne Wärmepumpe zum Einsatz, die auf Ökostrom läuft. Seit Mitte 2023 produzieren wir unseren eigenen Strom mittels Photovoltaik auf dem Flachdach, ergänzt um einen Stromspeicher.
  • Die Server, die unsere Webseite hosten, laufen auf 100% Ökostrom.
  • Briefe und kleinere Pakete werden mit dem Dienstfahrrad zur Post gebracht.
  • Geschäftsreisen laufen weitestgehend in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir minimieren PKW- und Flugreisen auf ein Minimum.
  • Unsere Bücher sind auf einem Marken-Papier gedruckt: Clairbook Rebecca Bulk (Clairfontaine). Dieses Papier ist laut Hersteller Clairfontaine FSC-zertifiziert (siehe Abschnitt „Certifications“ auf der Hersteller-Webseite). Warum tragen dann unsere Bücher kein FSC Siegel? – Ganz einfach, weil die Zertifizierung des letzten Schrittes vom Papierhersteller zur Druckerei so kostspielig ist, dass wir und unser Druckpartner Winterwork darauf verzichten. Das würde nur unsere Bücherpreise erhöhen und keinen Unterschied hinsichtlich der Nachhaltigkeit an sich machen.
  • Unsere Startauflagen sind so gering wie möglich und so hoch wie nötig, um sicherzustellen, dass wir ein optimales Kosten-Nutzenverhältnis bekommen und trotzdem alle Bücher einer Auflage über eine überschaubare Zeit verkaufen können.
  • Seit 2026 verzichten wir auf das Einschweißen der Bücher in Kunststofffolie. Lange Zeit diente uns das Einschweißen in Kunststofffolie als Garant dafür, dass die Bücher unbeschädigt bei den Kundinnen und Kunden ankommen. Da beschädigte, unverkäufliche Bücher eine Ressourcenverschwendung darstellen, ist es eine Frage der Bilanzierung, was umweltfreundlicher ist: das Vermeiden der Vernichtung unverkäuflicher Bücher, indem man die Bücher durch Kunststofffolie schützt oder der Verzicht auf Kunststofffolie, indem man das Risiko beschädigter Bücher eingeht. Da die EmpCo-Richtline seit September 2026 die Kommunikation von Nachhaltigkeitsthemen rechtlich extrem verkompliziert hat, nehmen wir nun das Risiko beschädigter Bücher auf uns und verzichten auf Kunststofffolie. Dann müssen wir weder bilanzieren, noch begründen, weshalb der Einsatz von Kunststofffolie vielleicht am Ende doch nachhaltiger wäre. Die Komplexität steckt also nicht nur im Thema selbst, sondern auch in der Gesetzgebung der Kommunikation dazu.
  • Unser Verlagsbüro verwendet 100% Ökostrom (von NATURSTROM), als Heizung kommt eine moderne Wärmepumpe zum Einsatz, die auf Ökostrom läuft. Seit Mitte 2023 produzieren wir unseren eigenen Strom mittels Photovoltaik auf dem Flachdach, ergänzt um einen Stromspeicher.
  • Die Server bei ALL-INKL, die unsere Webseite hosten, laufen auf 100% Ökostrom.
  • Briefe und kleinere Pakete werden mit dem Dienstfahrrad zur Post gebracht.
  • Geschäftsreisen laufen weitestgehend in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir minimieren PKW- und Flugreisen auf ein Minimum.
  • Für jedes Buchprojekt leisten wir einen freiwilligen Beitrag zur dauerhaften Einbindung von CO2 in ausgewählten Baumpflanzprojekten von Primaklima e.V.. Die entsprechenden Urkunden finden sich unten auf dieser Seite und den Seiten für die einzelnen Bücher im Webshop.
  • Wir unterstützen  mit Flächenpatenschaften das Buchen-UrwaldProjekt von Wohllebens Waldakademie: Dies sind umfasst einige der wenigen wirklich alten Buchenwälder Deutschlands, die teilweise seit über 180 Jahren bestehen und ökologisch bewirtschaftet werden, so dass er sich in Richtung Urwald entwickeln dürfen. Dies sind aus vielerlei Gründen die wertvollsten Wälder, die Deutschland besitzt, insbesondere hinsichtlich ihrer Wirkung als lokale, regionale und überregionale Klimaregulatoren. Nur noch 0,1% aller Waldflächen entsprechen solchen alten Wäldern. Weitere Informationen auf der UrwaldProjekt-Seite.

Jeder kann etwas für’s Klima tun! Mach mit!

Die Nachweise unserer freiwilligen Klimaschutzbeiträge und Patenschaften zu unseren Buchprojekten findest du unten und im Buchshop bei den Informationen zu unseren einzelnen Titeln.

Vertiefung:

Die tantrische Yoga-Philosophie der Himalaya-Tradition trifft Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Die tantrisch-yogische Philosophie der Himalaya-Tradition (Sri Vidya) hat so viele Bezüge zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, dass man wirklich in jedem der Schriften und Bücher der Tradition Punkte findet, die uns Inspiration für ein nachhaltiges Leben als einzelner Mensch und als Gesellschaft geben.

Im Folgenden einige wichtige Punkte aus dieser yogaphilosophischen Lebensweisheit, die uns immer wieder inspirieren und bekräftigen, trotz aller bestehenden ökonomischen Herausforderungen für den Verlag weiter an den freiwilligen Beiträgen zum Klima- und Waldschutz für jedes einzelne Buchprojekt festzuhalten.

Tippe oder klicke auf die einzelnen Punkte, um mehr zu erfahren! Ein Tippen oder Klick auf die Quellenangaben führt dich direkt zum jeweiligen Buch.

Mensch und Universum sind keine voneinander getrennten Wirklichkeiten, sondern entsprechen einander exakt (yathā piṇḍāṇḍe, tathā brahmāṇḍe). Der menschliche Körper ist das Universum im Miniaturformat; das gesamte All wird als eine lebendige, geordnete Manifestation des einen absoluten Bewusstseins und seiner schöpferischen Energie verstanden.

Da alle Elemente, Kräfte und Schwingungsmuster der Natur im Menschen existieren und das Göttliche alle Formen durchdringt, führt jede Zerstörung der Umwelt unweigerlich zu einer Selbstschädigung. Die Beschädigung der Natur ist im tiefsten Sinne eine Verletzung der kosmischen Ordnung und unseres eigenen Wesens.

Quellen (verlinkt):

Im Tantra und Shaktismus ist die physische Natur (Prakriti) keine leblose Ansammlung nutzbarer Ressourcen, sondern die direkte, spürbare Manifestation der Göttlichen Mutter (Shakti). Das Universum ist nicht von Gott getrennt, sondern das Göttliche ist die Welt selbst. Die Schöpfung wird in der Himalaya-Tradition zudem als Weisheitslehrerin verstanden („Evangelium der Natur“).

Eine Ausbeutung der Schöpfung gleicht der Entweihung der eigenen Mutter. Statt einer von wissenschaftlicher Neugier oder wirtschaftlicher Gier getriebenen Haltung verlangt die Tradition, den Naturmelodien zu lauschen, die Schöpfung in Ehrfurcht zu ehren und eine von Mitgefühl, Freude, Dankbarkeit und Frieden getragene Beziehung zu allen Elementen aufzubauen.

Quellen (verlinkt):

Das ewige Weltgesetz (Sanatana Dharma) wird im Kern als das Gesetz der Nachhaltigkeit definiert. Ein tiefes Verständnis von Dharma lässt erkennen, dass die Existenz aller anderen Lebewesen und Naturkräfte das eigene Leben überhaupt erst aufrechterhält. Sich gewaltsam oder isoliert vom Gewebe der Natur abzutrennen, erzeugt unweigerlich Krisen.

Wer dieses Bewusstsein verinnerlicht hat, erkennt die fundamentale Interdependenz im „Netz des Lebens“. Der Mensch ist dadurch von Natur aus aufgerufen, als fürsorglicher Hüter diejenigen Wesen und Ökosysteme zu schützen, deren Existenz dem eigenen Leben Halt geben.

Quellen (verlinkt):

Das höchste ethische Gebot des Yoga, Ahiṃsā (Gewaltlosigkeit bzw. bedingungslose Liebe), beschränkt sich nicht auf das menschliche Miteinander. Es fordert von uns, keinem Geschöpf durch Gedanken, Worte oder Handlungen Schaden zuzufügen, und es erstreckt sich ohne Ausnahme auf das gesamte Universum.

Da das Zerstören von Ökosystemen eine Form von struktureller Gewalt ist, fällt diese letztlich auf den Menschen zurück. Die konsequente Kultivierung von Gewaltlosigkeit und universeller Liebe bildet die unentbehrliche Grundlage, um in Zeiten des Klimawandels friedlich und nachhaltig mit der Umwelt zu koexistieren.

Quellen (verlinkt):

Die Wurzeln der heutigen Umwelt- und Klimakrise werden im menschlichen Geist verortet: in Gier, Egoismus, Konsumdenken und der Illusion der Getrenntheit. Unkontrollierte Wünsche ignorieren, dass materielle Ressourcen begrenzt sind und dass das Anhäufen von Gütern zur Plünderung des Planeten führt.

Entsagung bedeutet in diesem Kontext nicht, der Welt völlig fernzubleiben, sondern der Besitzgier und dem Ausbeutungsdrang zu entsagen. Gemäß der Weisheit der Upanishaden gilt es, die Gaben der Natur dankbar zu nutzen und zu genießen, ohne an ihnen zu hängen oder nach dem Reichtum anderer zu begehren.

Quellen (verlinkt):

Die gesamte Natur funktioniert nach dem Prinzip des selbstlosen Opfers und Gebens (Yajña). Die Sonne gibt unermüdlich ihre Energie ab und der Regen gibt sich dar, um die Pflanzen zu nähren – all dies geschieht ohne egoistische Erwartung als freies Geschenk der Schöpfung. Das „Rad des Lebens“ dreht sich ausschließlich auf der Grundlage dieses ständigen Kreislaufs.

Wenn der Mensch aus Bequemlichkeit oder Konsumgier Raubbau betreibt, stört er diesen kosmischen Rhythmus und erzeugt Leid. Der Mensch ist gefordert, sich wieder in diesen Rhythmus einzufügen, indem er sein Handeln als Beitrag zum Wohl des Ganzen versteht.

Quellen (verlinkt):

Die Erde wird als ein einziger, hochsensibler Organismus verstanden. Umweltgifte sowie die Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden schädigen nicht nur physische Substanzen, sondern schwächen auch die feinstoffliche Lebensenergie (Prana) aller Lebewesen und der gesamten Atmosphäre.

Traditionelle tantrische Praktiken wie Yajna (Feuerrituale) dienen in diesem feinstofflich-ökologischen Weltbild dazu, die elementaren Naturkräfte zu entgiften, die Atmosphäre energetisch zu klären und das gestörte ökologische wie feinstoffliche Gleichgewicht wiederherzustellen.

Quellen (verlinkt):

Selbstloser Dienst (Sevā bzw. Karma Yoga) ist die praktische Konsequenz der spirituellen Erkenntnis. Er dient primär dazu, die Verengung des Geistes auf das eigene Ego („Ich“ und „Mein“) abzubauen. Indem der Mensch der Natur dient und ihre Ressourcen schützt, ohne persönlichen Gewinn oder Anerkennung zu suchen, begleicht er seine karmischen Schulden und gibt der Welt mehr zurück, als er von ihr empfängt.

Da die Grundelemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Raum) Manifestationen des Göttlichen sind, wird der Dienst an der Natur zum direkten Dienst am Göttlichen. In diesem Zustand wird der Mensch von der Natur zum verantwortungsvollen „Hüter ihres Reichtums“ ernannt, der mit innerem Gleichmut und fürsorglichem Handeln zur Erhaltung der Erde beiträgt.

Quellen (verlinkt):

Urkunden zu unseren freiwilligen Klimaschutzbeiträgen

Dauerhafte Einbindung von CO2 durch weltweite Waldpflanz-Projekte via Primaklima e.V.

Patenschaftsurkunden zu den freiwilligen Waldschutz-Beiträgen der einzelnen Buchtitel

Buchen-UrwaldProjekt der Waldakademie

Siehe dazu auch unsere „Waldretter-Seite“ des Agni Verlags beim UrwaldProjekt direkt (bitte beachte, dass unsere ersten freiwilligen Beiträge zum UrwaldProjekt nicht in dieser Datenbank aufgeführt sind, sondern nur als Urkunde vorliegen.)

Direktbezug ist nachhaltig!

Unsere Bücher direkt von uns in unserem Webshop zu kaufen, erzeugt weniger CO2-Emissionen als alle anderen Bezugsarten!

Die Bücher werden dann direkt vom Lager der Produktion an dich gesendet – ohne Umwege.

Deswegen: Direkt kaufen – die Umwelt und zukünftige Generationen danken!

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