Moon Moon Vollmondmeditation

Selbstgeführte Gemeinschaftsmeditation

Liebe Freunde,

im Namen meiner Lehrer Swami Rama und Swami Veda Bharati lade ich Euch zusammen mit dem Team des Agni Verlags herzlich ein, der weltweiten Vollmond-Meditation, wo immer ihr seid, beizuwohnen. Zu jedem Vollmond versammeln sich alle spirituellen Freunde, um eine Stunde oder solange wie es euch möglich ist, in stiller Kontemplation und Konzentration auf das persönliche Mantra oder das universelle Mantra SO in der Einatmung und HAM in der Ausatmung zu verweilen. Auf diese Weise vereinen wir uns als spirituelle Freunde und ermutigen uns gegenseitig, wo immer wir sind, spirituelle Freundeskreise mit dem Ziel der gegenseitigen Würdigung, des gegenseitigen Zuhörens und des gemeinsamen Lernens zu bilden. Die gemeinsame Stille der Vollmondnacht jeweils zwischen 21 und 22 Uhr wird uns dabei auf wundersame Weise vereinigen. In liebevoller Verbundenheit wünsche ich euch eine erbauende stille Stunde, Mut und Inspiration.

Wolfgang Bischoff

Die monatlichen Vollmondtexte zur  Vollmondmeditation findest du hier und zusätzlich:

Hinweis zur Festlegung des Datums

Ab 2026 liegen die Vollmondmeditationen auf dem Datum, an dem zwischen 21 und 22 Uhr tatsächlich in Deutschland, Österreich und Schweiz energetischer Vollmond ist. Dies entspricht der Purnima Tithi (der  energetischen Zeitspanne des Vollmondes) berechnet mit Referenz Hamburg nach Pachang des „vedischen Lunisolarkalenders“. Die Daten können bei drikpachang.com abgerufen werden, wobei die dritte Spalte erklärt, an welchem Datum der Mond zwischen 21 und 22 Uhr tatsächlich am Referenzort Hamburg (und damit ganz Deutschland, Östereich, Schweiz) in Purnima-Tithi ist. Die Daten wurden auch in den Kalender ganz unten auf dieser Seite übernommen.

Für alle, die es noch genauer wissen möchten:

Die Vollmondzeit ist astronomisch eindeutig festgelegt als der exakte Zeitpunkt, an dem Mond und Sonne einander am Himmel genau gegenüberstehen (180° ekliptikale Längendifferenz), und wird weltweit in UTC angegeben. Da der bürgerliche Kalendertag jedoch von der lokalen Zeitzone abhängt, kann derselbe Vollmondmoment je nach geografischem Bezugspunkt auf unterschiedliche Kalenderdaten fallen: Während er in Mitteleuropa (MEZ/MESZ, UTC+1 bzw. UTC+2) häufig noch am späten Abend oder bereits am folgenden Kalendertag liegt, tritt er in Indien (IST, UTC+5:30) oft schon früh am Morgen desselben oder des nächsten Tages ein. Dadurch kann ein Vollmond, der astronomisch ein einziger, exakt definierter Zeitpunkt ist, im gebräuchlichen Kalender in Mitteleuropa und in Indien unterschiedlichen Daten zugeordnet werden, obwohl beide Beobachtungen auf denselben globalen Vollmond verweisen.

Im vedischen Lunisolarkalender (auch als hinduistischer Kalender bezeichnet) wird die Purnima-Dauer nicht als einzelner Zeitpunkt, sondern als Zeitspanne oder Tithi festgelegt. Eine Tithi entspricht 1/30 des gesamten 360°-Durchgangs eines Mondzyklus, also den letzten 12°. Purnima-Tithi ist dementsprechend der 15. Mondzyklus-Anteil der hellen Monatshälfte (Shukla Paksha) und beginnt in dem Moment, in dem der Winkelabstand zwischen Mond und Sonne 168° erreicht, und endet, sobald dieser Winkel 180° überschreitet. Nach der Überschreitung von 180° ist der Mond abnehmend und es beginnt die dunklere Hälfte (Krishna Paksha) des Monats mit dem ersten Tag oder der ersten Tithi dieser Hälte: genannt Pratipada Tithi, d.h. den nächsten 12° des Mondlaufs nach Purnima Tithi. Beginn und Ende jeder Tithi werden astronomisch berechnet und lokal (für einen konkreten geografischen Ort) angegeben, weshalb sich Datum und Uhrzeiten regional entlang der Längengrade unterscheiden. Entscheidend ist dabei nicht der bürgerliche Kalendertag, sondern welche Tithi beim lokalen Sonnenaufgang aktiv ist – diese Regel bestimmt, welchem Tag die Purnima im religiösen Gebrauch zugeordnet wird, sodass eine Purnima je nach Ort auf zwei verschiedene Kalendertage fallen oder nur einen Teil eines Tages dauern kann.

Die spirituelle Schulung der Himalaya-Tradition beruht zwar auf der vedischen Weisheit, liegt jedoch jenseits aller religiösen Doktrine. Daher haben wir uns entschlossen, die Vollmond-Meditation auf genau jenen Abend im Monat zu legen, der zwischen 21 und 22 Uhr mit der örtlichen Purnima-Tithi (also der vedischen  Vollmond-Zeitspanne) fällt. Dieser Zeitraum entspricht für Mitteleuropa (mit Referenzort Hamburg) der  energetischen Purnima-Konstellation, sprich, dem energetischen Vollmond.

Diese Datum des energetischen Vollmonds weicht in manchen Monaten um einen Tag von einer bloßen kalendarischen oder religiös-doktrinären Definition ab, die den Vollmondtag anhand des singulären Vollmondzeitpunkts festlegt (kalendarischer Vollmondtag) oder anhand der Purnima-Tithi zu Sonnenaufgang des Tages definiert (religöser Vollmondtag).