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Buchauszug aus „Mein Leben mit den Meistern des Himalayas“ (AV108, Neuübersetzung, Agni Verlag 2018).

Selbstlosigkeit ist eines der herausragenden Zeichen eines spirituellen Mannes. Wenn diese Qualität im Charakter eines Menschen fehlt, der angeblich eine spirituelle Person ist, dann ist er das nicht wirklich. Es gab einen bekannten Meister, Neem Karoli Baba, der mir segensreich war, als ich noch ziemlich jung war. Er lebte in Nainital, einem der Berg-Resorts im Himalaya. Er war ein Mann, »der halb hier, halb dort lebte«. Wenn jemand zu ihm kam, pflegte er zu sagen: »Also, jetzt habe ich dich gesehen und du hast mich gesehen, ja, ja, ja, ja, …«, was bedeutete »geh, geh, geh, geh, …«. Das war seine Gewohnheit. Weiterlesen

Wenn wir uns auf unbekanntes Terrain begeben, ist es beruhigend, einen Führer zu haben. Das ist es, was uns eine spirituelle Tradition bietet. Wenn Fragen auftauchen und wir auf Hindernisse stoßen, können wir uns an diejenigen wenden, die vor uns gegangen sind, um Inspiration und Anleitung zu erhalten. Die großen Weisen des Himalaya, angefangen bei den vedischen Sehern bis hin zur Neuzeit, hatten mit den gleichen Problemen zu kämpfen, mit denen wir alle zu kämpfen haben. Und als sie die Hindernisse überwunden hatten, die zwischen ihnen und der Selbstverwirklichung standen, bildeten sie den Weg für diejenigen, die ihnen nachfolgten. Indem sie die Lehren von Generation zu Generation überlieferten, helfen diese Weisen, die Suchenden zur höchsten Wirklichkeit zu führen. Weiterlesen