Von Wolfgang Bischoff
Ihr Lieben,
am Samstag, den 30. Mai ist wieder Vollmond (siehe zum energetischen Vollmond nach vedischem Lunisolarkalender die Seite auf Agni Online). Lasst uns gemeinsam von 21 bis 22 Uhr still werden und über die Bedeutung des Mantras kontemplieren.
In den Yoga Sutras steht, dass es eine ganz einfache Methode gibt: Pflege die Anwesenheit Gottes oder der göttlichen Mutter in jedem Lebensaugenblick!
Wie können wir das machen?
Durch die Einweihung in das persönliche Mantra bist Du mit der Geistigen Welt verbunden worden. Das Mantra repräsentiert das Göttliche in Dir. Es ist eine bestimmte Frequenz der Göttin selbst, verdichtet zu Klang. Wir beten nicht zur Göttin, sondern wir schwingen als sie. Die Mantren sind darauf angelegt, den logischen „Torwächter“ des Gehirns zu umgehen und direkt auf das Nervensystem einzuwirken, um Deine Realität von innen heraus neu zu ordnen. Die Einweihung ist wie das Legen eines echten Saatkorns in einen liebevoll vorbereiteten Boden, das dann in seiner eigenen Geschwindigkeit aufgehen kann. Ein selbstgewähltes Mantra wäre das Legen eines Fotos von einem Saatkorn in den Boden.
Die Anwesenheit der Göttin in uns zu praktizieren mit Hilfe des Mantras schenkt uns die Möglichkeit – Jedem Lebensaugenblick Würde zu verleihen – das ist die Essenz des Yoga!
Das Auswendiglernen und tägliche Singen der Isavasiopanishad und das Schwingen im Klang des eigenen Mantras ist eine sichere Art, den eigenen Geist zu reinigen und in einen Zustand zu bringen, in dem es Dir immer gut geht.
In diesem Sinne lasst uns die stille Stunde nutzen, um die Anwesenheit des Göttlichen in uns zu erleben.
Ich grüße euch in liebevoller Verbundenheit
Wolfgang
