Positivität

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Von Michael Nickel

Was assoziierst Du mit Winter? – Wenn wir diese Frage stellen, bekommen wir oft ganz gegensätzliche Reaktionen. Bei den einen glitzern die Augen, angesichts der Vorstellung, sich die Skier unter die Füße zu schnallen und die Piste hinab zu wedeln. Bei den anderen verzieht sich das Gesicht zu einer säuerlichen Miene, angesichts langer, dunkler Nächte und feucht-kaltem Schmuddelwetter. Doch ganz egal, welche Beziehung Du zum Winter hast, es ist ziemlich wahrscheinlich, dass dieser Winter „anders als sonst“ sein wird und dass wir ihn alle als herausfordernd wahrnehmen werden, angesichts von Corona-Pandemie und persönlichen Einschränkungen durch Lockdown und Co, bis hin zum Verzicht des geliebten Ski-Urlaubs oder eines winterlichen Wellness-Retreats.

Doch nicht verzagen! Auch wenn Du Dir dessen vielleicht nicht so wirklich bewusst bist: Uns wurde etwas Großartiges geschenkt, bei unserer Geburt, das immerzu bei uns bleibt und allzeit das tut, was wir verlangen. Ein wunderbares Geschenk, das sich, solange wir leben, nicht aufbraucht und uns als treuster Freund begleitet. Ein Geschenk, das uns jederzeit aufmuntern kann und ein Freund, der uns in diesem Pandemie-Winter der Einschränkungen nie verlässt und auf seine Weise uneingeschränkt zur Seite steht: unser Atem!

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Lesedauer 8 Minuten

Von Michael Nickel

Ja, dieses Gedankenfutter spricht heute vom „Himmel“ – und doch gilt dabei: Nein, es geht nicht um Religion! Es geht um unsere persönliche Weltsicht, genauer gesagt darum, wie wir durch unser persönliches In-die-Welt-Schauen jederzeit vor der Wahl stehen, ob wir unser Leben sprichwörtlich im Himmel oder der Hölle verbringen. Leider sind wir uns dessen oft nicht bewusst. Und noch ein viel größeres „leider“ später, stecken wir dann auch schon im Höllenfeuer und versuchen die Pein zu ertragen, die wir dort finden – im Glauben, dass es gar nicht anders kommen konnte. Dabei hast Du jeden Tag von Neuem die Wahl, wo es morgen hingehen soll: In den Himmel oder die Hölle.

Es geht in diesem Gedankenfutter um Schlaf, um Himmel und Hölle, um Tod, um Wiedergeburt – und das alles im Alltag und nicht erst im nächsten Leben! „Hilfe!“, denkst Du jetzt vielleicht, „wie soll daraus etwas Positives werden, ohne in die Religion abzurutschen?“ Ganz einfach, indem wir bei etwas herrlich Positivem anfangen und dann Schritt für Schritt weitergehen. Wir machen den Anfang beim Schlaf … Weiterlesen

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Von Michael Nickel

Die dunkelsten Wochen des Jahres liegen vor uns. Wie reagierst Du darauf? Ertappst Du Dich auch immer wieder dabei, Dich zu beklagen, dass es so früh dunkel wird?

Was bedeutet das eigentlich, wenn wir uns über die langen Nächte beklagen? Dass uns das äußere Licht fehlt, welches uns die Sonne unermüdlich spendet. Eigentlich ein schöner Gedanke, denn er trägt – wenn auch etwas versteckt – unsere Dankbarkeit für das äußere Licht in der Natur in sich.

Doch wir alle tragen auch ein Inneres Licht in uns. Das Licht des reinen Bewusstsein – Om jyotir aham! – darüber spricht Yoga Sutra 1.36: viśokā vā jyotiṣmatī: In uns existiert ein Zustand jenseits des Leides, der voller Licht und Wonne ist. Dieses Licht ist unser innerster Wesenskern und Dreh und Angelpunkt vieler traditioneller Praktiken von Yoga und Meditation. Weiterlesen

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Von Michael Nickel

Wie wird uns wohl der Herbst 2020 in Erinnerung bleiben? – Wie unterschiedlich dies auch sein mag, wir werden uns wohl noch lange an die Herausforderungen erinnern, vor welche uns die Corona-Pandemie persönlich, gesellschaftlich und politisch derzeit stellen. Auch wir im Agni Verlag sind nicht davon verschont geblieben: die Buchverkäufe sind über das Jahr hinweg drastisch reduziert und sie brechen bei jedem Lockdown von Neuem radikal ein. Und das, obwohl unsere Bücher durchweg genau das vermitteln, was wir in herausfordernden Zeiten am dringendsten brauchen: eine positive Weltsicht und vor allem praktische Hinweise, wie wir in die innere Ruhe finden und dann die Welt aus dieser Perspektive mit „neuen uralten“ Augen betrachten. Denn die Perspektive aus unserer inneren Ruhe heraus ist die ursprünglichste Perspektive, die wir einnehmen können.

Dazu fällt mir ein Zitat meines „Lehrer-Großvaters“ ein, an das ich mich in herausfordernden Zeiten trotz aller Widrigkeiten gerne halte:

Das Leben ist ein wunderbares Lied.
Öffne dein Herz und erfreue dich an seiner Melodie.
Wenn du dich auf dieses Lied eingestimmt hast,
wirst du erkennen, dass dessen Komponist
auf der Lotusblüte deines Herzens thront.

Swami Rama
(1925 – 1996)

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Von Michael Nickel

Versteh mich bitte nicht falsch! Ich weiß, dass die Zeiten herausfordernd sind. Ich weiß, wie herausfordernd es ist, nicht darüber nachzudenken, wie sich die Welt um uns herum entwickelt! Tatsache ist: wir möchten glücklich sein, aber die meisten von uns sind es nicht! – Warum? Wegen all der äußeren Umstände! Weiterlesen

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