Pandemie

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Von Michael Nickel

Was assoziierst Du mit Winter? – Wenn wir diese Frage stellen, bekommen wir oft ganz gegensätzliche Reaktionen. Bei den einen glitzern die Augen, angesichts der Vorstellung, sich die Skier unter die Füße zu schnallen und die Piste hinab zu wedeln. Bei den anderen verzieht sich das Gesicht zu einer säuerlichen Miene, angesichts langer, dunkler Nächte und feucht-kaltem Schmuddelwetter. Doch ganz egal, welche Beziehung Du zum Winter hast, es ist ziemlich wahrscheinlich, dass dieser Winter „anders als sonst“ sein wird und dass wir ihn alle als herausfordernd wahrnehmen werden, angesichts von Corona-Pandemie und persönlichen Einschränkungen durch Lockdown und Co, bis hin zum Verzicht des geliebten Ski-Urlaubs oder eines winterlichen Wellness-Retreats.

Doch nicht verzagen! Auch wenn Du Dir dessen vielleicht nicht so wirklich bewusst bist: Uns wurde etwas Großartiges geschenkt, bei unserer Geburt, das immerzu bei uns bleibt und allzeit das tut, was wir verlangen. Ein wunderbares Geschenk, das sich, solange wir leben, nicht aufbraucht und uns als treuster Freund begleitet. Ein Geschenk, das uns jederzeit aufmuntern kann und ein Freund, der uns in diesem Pandemie-Winter der Einschränkungen nie verlässt und auf seine Weise uneingeschränkt zur Seite steht: unser Atem!

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Lesedauer 5 Minuten

Von Michael Nickel

Wie wird uns wohl der Herbst 2020 in Erinnerung bleiben? – Wie unterschiedlich dies auch sein mag, wir werden uns wohl noch lange an die Herausforderungen erinnern, vor welche uns die Corona-Pandemie persönlich, gesellschaftlich und politisch derzeit stellen. Auch wir im Agni Verlag sind nicht davon verschont geblieben: die Buchverkäufe sind über das Jahr hinweg drastisch reduziert und sie brechen bei jedem Lockdown von Neuem radikal ein. Und das, obwohl unsere Bücher durchweg genau das vermitteln, was wir in herausfordernden Zeiten am dringendsten brauchen: eine positive Weltsicht und vor allem praktische Hinweise, wie wir in die innere Ruhe finden und dann die Welt aus dieser Perspektive mit „neuen uralten“ Augen betrachten. Denn die Perspektive aus unserer inneren Ruhe heraus ist die ursprünglichste Perspektive, die wir einnehmen können.

Dazu fällt mir ein Zitat meines „Lehrer-Großvaters“ ein, an das ich mich in herausfordernden Zeiten trotz aller Widrigkeiten gerne halte:

Das Leben ist ein wunderbares Lied.
Öffne dein Herz und erfreue dich an seiner Melodie.
Wenn du dich auf dieses Lied eingestimmt hast,
wirst du erkennen, dass dessen Komponist
auf der Lotusblüte deines Herzens thront.

Swami Rama
(1925 – 1996)

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