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	<title>emotional &#8211; Agni Verlag</title>
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		<title>Man sieht nur mit dem Herzen gut &#8211; doch dazu muss das Herz heil sein und der Geist still</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2021 14:06:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankenfutter]]></category>
		<category><![CDATA[Antoine de Saint-Exupéry]]></category>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 9</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify">Das Herz spielt in sehr vielen, wenn nicht allen spirituellen Traditionen eine Rolle. Universell wird es als Sitz unserer Seele, unseres persönlichen Kerns gesehen. Das drückt sich schon in der Geste aus, die wir nutzen, wenn wir klarmachen wollen, dass es um uns selbst geht: Wir richten intuitiv den Zeigefinger zu unserer Brustmitte - zu unsrem Herzen.  Welchen Status das Herz als Sitz unseres Wesenskerns in den östlichen Traditionen hat, habe ich vor einiger Zeit im <a href="https://www.agni-verlag.de/herzenssache-ganesha/">Gedankenfutter "Herzenssache Ganesha"</a> zum Ausdruck gebracht. Doch auch im Westen wird dem Herzen - und damit der angeborenen Weisheit unserer Intention - eine dem Geist übergeordnete Stellung zugeordnet. Wenngleich es dazu unzählige Aussprüche und Zitate gibt, ist eines der berühmtesten jenes von <span class="aCOpRe">Antoine de Saint-Exupéry aus seinem herrlichen Werk "Der kleine Prinz": </span></p>

<blockquote><span style="color: #008000">Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.</span>
<p style="text-align: center"><em><span style="font-size: 12pt">Antoine de Saint-Exupéry
</span></em><span style="font-size: 12pt">in: "Der Kleine Prinz"</span><em><span style="font-size: 12pt">
</span></em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify">"Die Augen" stehen hier sinnbildlich für die intellektuelle Verarbeitung unserer Sinneseindrücke aus der Außenwelt - und damit  für unseren Intellekt als Ganzes, unseren Geist. Vielleicht hat dieses Zitat zur Popularität von Herz-zentrierten Meditationen bei uns im Westen beigetragen. Es existieren eine Menge davon - klassische ebenso, wie "neu erfundene". Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie zur Wahrnehmung des Wesentlichen führen, wie Saint-Exupéry es ausdrückt. Doch man könnte in diesem Zusammenhang auch sagen: "Das Herz hat seine Tücken" - oder viel mehr "Das Herz und der Geist haben im Zusammenspiel ihre Tücken".</p>
<p style="text-align: justify">Der Grund ist ziemlich schnell gefunden. Das Herz trägt oftmals eine Vielzahl an emotionalen Verletzungen in sich und zugleich mag der Geist gerne alles andere sein als still. Schon einer der beiden Zustände - verletztes Herz oder unruhiger Geist - macht es uns extrem schwer überhaupt zu meditieren, geschweige denn auf's oder im Herzzentrum. Als <em>Yoga</em>- und Meditationslehrer leite ich auch immer wieder Herz-zentrierte Übungen und Praktiken an - und erlebe dann ...
<p><a href="/man-sieht-nur-mit-dem-herzen-gut-doch-dazu-muss-das-herz-heil-sein-und-der-geist-still">Weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lesedauer 9 Minuten Von Michael Nickel Das Herz spielt in sehr vielen, wenn nicht allen spirituellen Traditionen der Welt eine Rolle. Universell wird es als Sitz unserer Seele, unseres persönlichen Kerns gesehen. Das drückt sich schon in der Geste aus, die wir nutzen, wenn wir klarmachen wollen, dass es um uns selbst geht: Wir richten intuitiv den Zeigefinger zu unserer Brustmitte – zu unsrem…</p>
<p><a href="https://www.agni-verlag.de/agni-magazin/man-sieht-nur-mit-dem-herzen-gut-doch-dazu-muss-das-herz-heil-sein-und-der-geist-still/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
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