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	<title>Agni Verlag &#8211; Agni Verlag</title>
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		<title>Zeitpunkt 8: Unser eigener Zorn ist Selbstzermürbung, die wir zur Selbstheilung loslassen müssen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2023 07:42:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 6</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Kultur der Empörung, die uns Menschen polarisiert und unsere Gesellschaft spaltet, und die letzlich unserer Wut und unserem Zorn freien Lauf gewährt, scheint sich in den letzten Jahren wie ein Krebsgeschwür ausgebreitet zu haben. Ein Symptom dafür mögen die vielen sinnlosen Gewalt- und Zerstörungsorgien sein, die sich in Deutschland an Silvester 2022/23 abgespielt haben - ausgeübt von frustrierten, zornigen Menschen, die sich vom Lauf der Welt um das Betrogen fühlen, was eigentlich jedem Menschen von Geburt aus zustehen sollte: innerer und äußerer Frieden von extremen Lebensbedingungen, sei es Krieg, Vertreibung, Unterdrückung oder Angst davor, sich das Leben nicht mehr "Leisten zu können". Die resultierende Diskussionen fokussiert sich ganz auf die Extreme, auf Schubladen und auf "Bestrafung" - und vergisst dabei, dass all das nur die Spitze eines Eisberges ist, der in unserer Gesellschaft und in uns einzelnen Menschen tief in dunklen Wassern liegt: Unsicherheit, Enttäuschung, Frustration, Angst und daraus resultierender Wut und Zorn scheinen als latente Aggression überall zu lauern - selbst da, wo man es nicht erwarten würde.</p>
<p style="text-align: justify">Auch wenn sich in Europa in den letzten Jahren diese Kultur der zornigen Empörung ausgebreitet hat, ist diese Haltung weit davon entfernt, was der ehemalige französische Widerstandskämpfer Stéphane Hessel in seinem Essay <em>Indignez-vous !</em> (Deutsch: <em>Empört Euch!</em>) im Jahr 2010 unter einer "Empörung" verstand - nämlich eine engagierte Lebenshaltung, die dort zivilen Ungehorsam proklamiert, wo Institutionen massiv versagen.</p>
<p style="text-align: justify">Was sich jedoch in unserer Gesellschaft ausgebreitet hat, ist die Lebenshaltung, die eigenen Ansprüche als Goldstandard zu sehen - nur um dann festzustellen, dass diese Ansprüche weder vom Leben als Ganzes, noch von der Gesellschaft, noch von unseren Mitmenschen erfüllt werden. Das Resultat ist draus ist - <a href="https://www.agni-verlag.de/angst-und-gewalt-bezwingen/">wie die <em>Yoga</em>-Philosophie seit tausenden Jahren weiß</a> - dass wir Enttäuschung erfahren und daraus Unsicherheit, Angst, zornige Empörung und schließlich unbändige Wut entsteht. Eine Wut, die sich dann ihr Ventil sucht und sich nach Außen gewalttätig entlädt - als häusliche Gewalt, als Krawalle, als gesellschaftliche Fehden, als Kriege! - Das ist so ziemlich das Gegenteil von gewaltlosem Widerstand und konstruktivem Beitragen zur Gesellschaft, das Menschen wie Gandhi oder Hessel vorschwebte.</p>
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<blockquote>Wir sind die ersten Opfer der Gewalt von Empörung, Wut und Zorn in unserem Inneren</blockquote>
<p style="text-align: justify">Die Frage ist auch: sind diese finalen gewalttätigen Ausbrüche, welche im Außen sichtbar werden, eigentlich die verheerendste Konsequenz, die Unsicherheit, Angst, Zorn und Wut haben? - Die Antwort kommt zu uns in Form von Jahrtausenden bestehenden Erkenntnissen der Weisheitstraditionen der Welt. Sie lautet: Nein! - Der größte Schaden entsteht schon weit vor dem Ausdruck von Zorn und Gewalt im Außen! Der erste Schaden entsteht bei uns selbst, wenn wir uns unserer Unsicherheit und Angst zu lange aussetzen und daraus Wut und Zorn entstehen lassen! Wir sind die ersten Opfer der Gewalt von Empörung, Wut und Zorn in unserem Inneren! All diese Emotionen und zugehörigen Gedankenkonstrukte stören unseren inneren Frieden, zwingen uns, innerlich mit uns selbst zu kämpfen und Beschädigen immer mehr unsere Menschlichkeit, die immer fragiler wird und schließlich wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt und Wut und Gewalt im Außen eruptiert. Es ist ein Teufelskreis <em>par excellence</em>! - Wollen wir es wirklich so weit kommen lassen? Und wenn nein, was können wir tun, um uns zu "schützen"?</p>

<h3 style="text-align: justify">Bewusste Selbsttransformaton ist der Weg in die Balance im Leben</h3>
<p style="text-align: justify">Im ersten Moment mag der Impuls kommen, gegen das zu kämpfen, womit wir im Außen konfrontiert sind - doch dies ist nur eine weitere Runde in dem Teufelskreis! Es ist der Versuch, etwas im Außen zu bewirken, um inneren Frieden zu erlangen. Doch kann das funktionieren? - Die Yoga-Weisheit zeigt uns den umgekehrten Weg: Verändere etwas im Inneren, um nicht mehr vom äußeren Abhängig zu sein! Und dass es dabei nicht um Weltflucht geht wird klar, wenn man der Weisheit weiter zuhört, denn sie vermittelt uns etwas erstaunliches: Die Veränderung im Inneren bewirkt Veränderungen im Außen! - Auch wenn es oft so dargestellt wird, als sei das Ziel des Yoga, die Welt zu überwinden und persönliche Freiheit zu erlangen - es geht darum, Freiheit von einer Knechtschaft durch die Welt und ihre äußeren Umstände zu erhalten, so dass wir in der Welt in innerem Frieden und innerer Freiheit leben können.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lesedauer 6 Minuten Von Michael Nickel Die Kultur der Empörung, die uns Menschen polarisiert und unsere Gesellschaft spaltet, und die letzlich unserer Wut und unserem Zorn freien Lauf gewährt, scheint sich in den letzten Jahren wie ein Krebsgeschwür ausgebreitet zu haben. Ein Symptom dafür mögen die vielen sinnlosen Gewalt- und Zerstörungsorgien sein, die sich in Deutschland an Silvester 2022/</p>
<p><a href="https://www.agni-verlag.de/agni-magazin/winter-2022-23-unser-eigener-zorn-ist-selbstzermuerbung-die-wir-zur-selbstheilung-loslassen-muessen/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zeitpunkt 7: Sich vor den eigenen unbewussten Reaktionsmustern schützen und Kraft für den Alltag schöpfen</title>
		<link>https://www.agni-verlag.de/agni-magazin/sommer-2022sich-vor-den-eigenen-unbewussten-reaktionsmustern-schuetzen-und-kraft-fuer-den-alltag-schoepfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2022 16:55:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zeitpunkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 8</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify">"Die Welt ist zum verrückt werden!" - oder nicht? Ohne Zweifel leben wir in einer Zeit, in der die meisten von uns täglich mit mehr Herausforderungen konfrontiert werden, als uns gut tut. Aber sollen wir deswegen wirklich gleich verrückt werden? - Zum Glück muss es soweit nicht kommen. Die Yoga-Philosophie mit ihrer grundlegend konstruktiven Sichweise auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest bringt es ja in <em>Yoga Sutra</em> 2.16 schön auf Sanskrit zum Ausdruck: "heyam dukham anagatam" - oder zu gut Deutsch: "Zukünftiges Leid ist vermeidbar". Und zwar vermeidbar im Sinne: es muss sich für uns nicht manifestieren. Es heißt nicht, dass wir den Kopf in den Sand stecken und die Dinge an uns vorbei ziehen lassen oder dass wir vor den Herausforderungen der Welt davonlaufen. Diese Sichtweise auf unsere Handlungsspielräume als Mensch sagt lediglich: wir können die Dinge so tun, damit das Leid ausbleibt.</p>

<blockquote>
<p style="text-align: left">"Potentielles zukünftiges Leid kann vermieden werden!"</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify">Man könnte nun natürlich einwenden: "Ich hab doch keinen Einfluss auf das große Weltgeschenen, wie soll ich also das Leid vermeiden, das durch Krieg, Hunger, Energiekrise, Inflation, Materialmangel und was noch alles in der Welt entsteht?" - Na, ist beim Lesen dieser Begriffe der Blutdruck schon hochgegangen? Der Puls schneller geworden? Die Laune in den Keller gegangen? - Sorry, aber da sind wir dann schon wieder beim persönlichen Leid! Doch nicht wegklicken jetzt, es kommt ja besser! Was in <em>Yoga Sutra</em> 2.16 angesprochen wird, hat wirklich Hand und Fuß: wir müssen nicht an potentiellen Dingen leiden, die noch nicht eingetreten sind. Ganz konkret auf diesen Sommer und die aktuelle gesellschaftspolitische Diskussion angewandt: Wir persönlich als Individuen können verhindern, dass wir im Winter am Gasmangel leiden! Die Yoga-Traditionen geben uns die Werkzeuge dazu in die Hand, um vor Leid geschützt zu sein.</p>

<h3 style="text-align: justify">Mantra, Yantra und die Meditation mit beidem</h3>
<p style="text-align: justify">Und genau darum soll es in dieser Sommer-Edition gehen: Wie wir uns mit Hilfe von Mantra, Yantra und Meditation etwas innere Distanz verschaffen, um den Herausforderungen unserer Zeit und unseres persönlichen Lebens gelassener und weniger reaktiv begegnen, sondern vielmehr mit Besonnenheit und klarem Verstand. Doch wie soll das gehen?</p>
<p style="text-align: justify">Wir alle haben die Begriffe Mantra und Yantra schon einmal gehört. Trotzdem lohnt es sich, nochmal ganz bewusst die Bedeutung dieser beiden Sanskrit-Worte zu verdeutlichen, die ihren Weg in den umgangssprachlichen deutschen Wortschatz gefunden haben:</p>
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<p style="text-align: justify">Um dieses Konzept von Schutz und Kontrolle durch <em>Mantra</em> und <em>Yantra</em> verstehen, hilft es, sich einige Dinge zu Fragen: Zum einen, Schutz wovor und Kontrolle worüber? Zum anderen, woher kommt eigentlich dieses "Leid" und "Leiden" von dem die <em>Yoga</em>-Philosophie etwa im <em>Yoga Sutra</em>, wie auch die Buddhistischen Lehren, etwa in den <em>Vier noblen Wahrheiten</em> sprechen? ...
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Lesedauer 8 Minuten Von Michael Nickel „Die Welt ist zum verrückt werden!“ – Oder nicht? – Ohne Zweifel leben wir in einer Zeit, in der die Meisten von uns täglich mit mehr Herausforderungen konfrontiert werden, als uns gut tut. Aber sollen wir deswegen wirklich gleich verrückt werden? – Zum Glück muss es soweit nicht kommen. Die Yoga-Philosophie mit ihrer grundlegend konstruktiven Sichtweise…</p>
<p><a href="https://www.agni-verlag.de/agni-magazin/sommer-2022sich-vor-den-eigenen-unbewussten-reaktionsmustern-schuetzen-und-kraft-fuer-den-alltag-schoepfen/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Roderich Wahsner</title>
		<link>https://www.agni-verlag.de/agni-magazin/autoren/roderich-wahsner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nickel Webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 07:24:18 +0000</pubDate>
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		<title>Michael Nickel</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 07:24:00 +0000</pubDate>
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		<title>Pandit Rajmani Tigunait</title>
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		<title>Swami Rama</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 07:23:26 +0000</pubDate>
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